Börsengang
Chinesischer Hafenbauer plant IPO

China Communications Construction, der größte Baukonzern für Hafenanlagen in China, plant seinen Börsengang. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen. Die Platzierung soll ein Volumen von bis zu 16,1 Mrd. HK-Dollar (1,58 Mrd. Euro) haben.

NEW YORK. Der Staatskonzern will 3,5 Mrd. neue Aktien in Hongkong platzieren, das entspricht einem Anteil von 24,5 Prozent am Unternehmen. Ab Dienstag sollen die Aktien innerhalb einer Zeichnungsspanne von 3,40 bis 4,60 Dollar angeboten werden, kündigten die Personen an, die vor der offiziellen Ankündigung nicht genannt werden wollten.

China Communications kontrolliert in der weltweit viertgrößten Volkswirtschaft 90 Prozent des Marktes für den Bau und den Entwurf von Häfen. Und die Zukunftsaussichten sind nicht schlecht, schließlich plant die Regierung, bis 2010 etwa 485 Mrd. Dollar (370 Mrd. Euro) in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren.

In diesem Jahr haben chinesische Unternehmen bereits die Rekordsumme von 42 Mrd. Dollar durch IPOs eingesammelt. China treibt Börsengänge voran, um Unternehmensmanagement und -profitabilität zu verbessern.

Begleitet wird der Börsengang von BOC (International) Holdings, Merrill Lynch & Co. und UBS. Der Handel der Aktie dürfte am 15. Dezember aufgenommen werden. Das Unternehmen kommt dann auf einen Marktwert von 60,5 Mrd. Yuan (5,9 Mrd. Euro) bis 80 Mrd. Yuan, schätzte UBS diesen Monat.

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