Börsengang
Demag will bis zu 700 Millionen Euro erlösen

Der Kranhersteller Demag Cranes will bei seinem für das erste Halbjahr geplanten Börsengang Finanzkreisen zufolge bis zu 700 Millionen Euro erlösen.

HB DÜSSELDORF. Das Emissionsvolumen dürfte zwischen 500 und 700 Millionen Euro liegen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Damit wäre der Börsengang des Anbieters von Industrie- und Hafenkranen größer als der von Air Berlin.

Die Billigfluggesellschaft hatte nach der Absenkung der Preisspanne mit ihrem Gang an den Kapitalmarkt vergangene Woche bis zu 510 Millionen Euro eingenommen und war damit nach Wacker Chemie die bislang zweitgrößte Neuemission in Deutschland in diesem Jahr.

Ein Sprecher von Demag Cranes lehnte einen Kommentar zum Emissionsvolumen ab. Das Unternehmen hatte zuvor bekannt gegeben, noch im ersten Halbjahr den Sprung auf das Börsenparkett wagen zu wollen. Eine Kapitalerhöhung sei nicht vorgesehen. Der Börsenkandidat gehört seit 2002 einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem der US-Finanzinvestor KKR mit 81 Prozent beteiligt ist. Die Erstnotiz im Prime Standard organisieren die Investmentbanken Goldman Sachs und Lehman Brothers.

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