Börsengang des Autofinanzierers: Ally-Aktien bringen US-Regierung 2,4 Milliarden ein

Börsengang des Autofinanzierers
Ally-Aktien bringen US-Regierung 2,4 Milliarden ein

Der Börsengang wurde bereits mehrfach verschoben: Die Erstnotiz der Ally-Aktien ist für Donnerstag geplant, sie sollen zu je 25 Dollar ausgegeben werden. Die US-Regierung wird dadurch 2,4 Milliarden Dollar einnehmen.
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BangaloreDer US-Steuerzahler geht mit einem Plus aus der fünf Jahre zurückliegenden Rettung des Finanzkonzerns Ally Financial heraus. Das Finanzministerium kündigte am späten Mittwoch (Ortszeit) an, beim anstehenden Börsengang der einstigen Tochter von General Motors knapp 2,4 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro) einzunehmen.

Nach Angaben aus dem Bankenkonsortium werden die Ally-Aktien zu je 25 Dollar ausgegeben - und damit am unteren Ende der Ausgabespanne, die bis 28 Dollar reichte. Die Erstnotiz an der New Yorker Börse ist für Donnerstag geplant.

Damit beläuft sich die gesamte Summe, die der Staat seit der Rettung zurückerhalten hat, auf 17,7 Milliarden Dollar. Die Regierung hatte in der Finanzkrise 17,2 Milliarden Dollar in Ally Financial gepumpt, um die Firma vor dem Umkippen zu bewahren.

Ally Financial hieß früher GMAC und finanzierte vor allem Autos für General Motors . Zudem war das Unternehmen ein großer Hausfinanzierer, was in der Krise zum existenziellen Problem wurde. Mittlerweile hat sich Ally Financial als Bank breiter aufgestellt.

Das Kreditinstitut hatte bereits im März 2011 einen Börsengang vorbereitet, seine Pläne aber wegen schwieriger Marktbedingungen mehrfach verschoben.

Ally ist eine der letzten Firmen aus Krisenzeiten, an der der Staat noch beteiligt ist. Das Finanzministerium hatte zwischenzeitlich immer wieder Aktienpakete direkt an Investoren abgegeben. Auch nach dem Börsengang wird der Staat noch 17 Prozent der Anteile halten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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