Börsengang
Facebook-Aktien zeitweise unter Ausgabepreis

Facebook-Aktien sind am am Montag in Frankfurt zeitweise unter den deutschen Ausgabepreise gerutscht. Marktexperten gehen davon aus, dass auch die Kursstützung durch Morgan Stanley nicht endlos sein wird.
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FrankfurtNach dem enttäuschenden Marktdebüt muss sich Facebook nun im harten Börsenalltag behaupten. Im Frankfurter Handel verloren die Aktien des weltweit größten sozialen Internet-Netzwerks am Montagvormittag zwischenzeitlich mehr als fünf Prozent auf nur noch 29,74 Euro. Umgerechnet notierten sie damit unter dem Niveau ihres Schlusskurses am ersten Handelstag an der US-Technologiebörse Nasdaq. Dort waren sie am Freitag mit 38,23 Dollar nicht weit über dem Ausgabepreis von 38 Dollar aus der Sitzung gegangen. Marktteilnehmern zufolge verhinderte die Bank Morgan Stanley, die die Erstemission (IPO) führend begleitete, mit massiven Stützungskäufen, dass die Titel im Minus schlossen.

Börsianer waren bereits davon ausgegangen, dass die Facebook-Papiere unter den Emissionspreis rutschen würden, sobald der Konsortialführer die Schützenhilfe beendet. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie unter 38 Dollar fallen, besonders wenn sich das gesamte Marktumfeld verschlechtert", sagte Mohannad Aama von Beam Capital Management in New York. "Morgan Stanley wird den Kurs von 38 Dollar weiter verteidigen, aber diese Unterstützung ist nicht endlos."

Überschattet wurde das Handelsdebüt von technischen Pannen. Investoren und Broker blieben stundenlang im Unklaren über den Stand ihrer Kauf- und Verkaufsaufträge. Nach Einschätzung von Investoren trug dies dazu bei, dass das Interesse an den Anteilsscheinen nicht so überschäumend ausfiel wie zunächst erwartet. Analysten verwiesen zudem auf das hohe Emissionsvolumen sowie auf Zweifel am Geschäftsmodell. Einige Marktexperten hatten Aufschläge von 50 Prozent bei dem weltgrößten Börsengang eines Internet-Unternehmens vorhergesagt.

Die US-Börsenaufsicht leitete nach Handelsschluss eine Untersuchung der Vorgänge ein. Laut "Wall Street Journal" kündigte Nasdaq-Chef Robert Greifeld eine Überarbeitung der IPO-Systeme an. Er räumte demnach in einer Telefonkonferenz Probleme beim Abwickeln von Aktien-Orders ein. Greifeld habe allerdings deutlich gemacht, dass es vor dem spektakulären Börsengang intensive Tests gegeben habe, ohne dass das Problem aufgetreten sei.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Eine überbewertete blödsinnige Aktie. Der Kurs wird künstlich von einer Zockerbank hochgehalten, damit die Idioten angelockt werden, die Aktie zu kaufen. Facebook ist eine Veranstalltung, die keinen realen Wert schafft, wie Mercedes, Siemens...
    Langfristig kann sehr schnell zu einer Facebook-Müdigkeit kommen, und dann sind die Leute auch weg, hatten wir doch mit Lokalisten.de, Stayfriends.de und und und. Erstaunlich, dass immer noch Dummköpfe gibt, die auf so was reinfallen und ihr Geld verlieren.

  • Das wird er nichtmachen. Der hat gerade 1X milliarden Dollar eingesackt. Damit hat er eh ausgesorgt. Mit so einer Aktion würde er seinem Namen und Lebenswerk schaden. Wozu sollte er das tun, sowviel selbstachtung hat er. Fallen wird der Kurs aber defintiv.

  • Der liebe Gott hat den Fixer lieb. Weil er nie was hat, und ständig gibt ....

    Nur leider kriegt man im Falle FB momentan noch keine vernünftige Wertpapierleihe hin, um eine große Position anzufixen. Also muss man den Schrott immer taggleich wieder eindecken !

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