Börsengang
Formel 1 will drei Milliarden Dollar einspielen

Zwischen zwei und drei Milliarden Dollar will die Formel 1 mit dem Börsengang in Singapur einsammeln, davon sollen 450 Millionen in die eigenen Kassen fließen. Doch vorher sollen sich Eigner von ihren Anteilen trennen.
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Beim voraussichtlich größten Börsengang in Singapur seit Februar 2011 will die Rennserie Formel Eins insgesamt zwischen zwei und drei Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) einspielen. Laut zwei mit den Vorgängen vertrauten Personen will die Rennserie davon 450 Millionen Dollar für sich selbst einnehmen.

Bei dem Börsengang werden den Angaben der informierten Personen zufolge auch derzeitige Anteilseigner der Formel Eins sich von Anteilen trennen. Anleger erwerben damit eine so genannte „Stapled Security”, die aus einem Aktien- und einem Kreditteil besteht.

Der Kredit, der eine jährliche Verzinsung von zehn Prozent hat, wird derzeit von den bestehenden Anteilseignern gehalten, hieß es. Hintergrund dieser Konstruktion sei die Nutzung von Steuervorteilen, hieß es von der informierten Person. Derzeit befinde sich das Unternehmen selbst und die Banken im Konsortium auf einer Roadshow für institutionelle Anleger, wo bereits ein Teil des Emissionsvolumens bei so genannten Cornerstone-Investoren platziert werden solle.

Haupteigner CVC Capital Partners Ltd. hat bereits 21 Prozent der Formel Eins an Waddell & Reed, Norges Bank Investment Management und BlackRock für 1,6 Milliarden Dollar verkauft, wie CVC bereits am 22. Mai mitgeteilt hatte. Als Berater arbeitete bei diesem Verkauf die UBS AG mit. Dabei sei die Formel Eins mit insgesamt 7,2 Milliarden Dollar bewertet worden.

Ein Sprecher der Gesellschaft CVC stand für eine Kommentierung der Informationen nicht unmittelbar zur Verfügung.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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