Börsengang
GSW-Aktie startet über dem Ausgabepreis

Im zweiten Anlauf sind die Aktien der Berliner Wohnungsgesellschaft GSW zu 19,55 Euro an der Börse gestartet. Beim bislang größten Börsengang des Jahres hat die GSW Papiere für rund 470 Millionen Euro verkauft.
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Frankfurt Die Berliner Wohnungsgesellschaft GSW hat beim zweiten Anlauf den Sprung aufs Börsenparkett geschafft. Mit 19,55 Euro startete die Aktie am Freitag rund 2,9 Prozent über dem Ausgabepreis von 19 Euro in den Handel. Schon vor einem Jahr wollten die Eigentümer, die Finanzinvestoren Cerberus und Goldman Sachs, den Immobilienkonzern an die Börse bringen, damals mussten sie das Initial Public Offering (IPO) aber wieder absagen.

Nun wurden Aktien für rund 470 Millionen Euro an den Mann gebracht. Damit glückte GSW der bislang größte Börsengang in diesem Jahr. Auch die vorangegangenen Börsenneulinge - der chinesische Handtaschenhersteller Powerland und der hessische Verbindungstechnik-Spezialist Norma - hatten zunächst Kursgewinne verbucht, doch die Kurse sackten bald ab. Der österreichische Solarzulieferer Isovoltaic hatte ursprünglich auch für Freitag sein Börsendebüt in Wien angekündigt, machte aber in letzter Minute einen Rückzieher.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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