Börsengang
Hochtief Concessions kommt gut an

Der Börsenkandidat stößt auf reges Interesse. Hochtief bringt seine Tochter am 4. Dezember aufs Parkett - und startet so den größten Börsengang seit zwei Jahren in Deutschland. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis des Baudienstleisters für Flughäfen und Infrastrukturprojekte dürfte bei etwa 1,7 liegen. Warum die Papiere so gut ankommen.
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FRANKFURT/DÜSSELDORF. Der für den 4.Dezember geplante Börsengang (IPO) der Hochtief-Tochter Concessions kommt zu Beginn der Zeichnungsfrist bei den Investoren gut an. "Ich halte die Aktie für sehr interessant, zumal es an der Börse noch nichts Vergleichbares gibt", sagt Karl Fickel, Fondsmanager bei Lupus Alpha in Frankfurt.

Auch im sogenannten Handel per Erscheinen, in dem Aktien bereits vor dem eigentlichen Börsengang gehandelt werden, stießen die Papiere auf reges Interesse. Bei den Börsenhändlern Schnigge und Lang & Schwarz, den beiden maßgeblichen Plattformen in diesem Bereich, notierten die Aktien am Freitag jeweils am oberen Ende der Preisspanne von 24 bis 29 Euro, im Tagesverlauf sogar leicht darüber.

Der Essener Konzern, der sich gerne als Baudienstleister bezeichnet, bringt seine Tochter Hochtief Concessions am 4. Dezember aufs Parkett - und startet so den größten Börsengang seit zwei Jahren in Deutschland. Das Geschäftsmodell reicht von der Planung über den Bau bis zum langfristigen Betrieb und der Weiterentwicklung der Objekte. Weil die Emission bis in den Milliardenbereich gehen kann, kommt ihr für den Gesamtmarkt hohe Bedeutung zu.

Dass der Baudienstleister für Flughäfen und Infrastrukturprojekte wie Autobahnen und Schulen preislich nicht übertrieben hat, glaubt Marc Gabriel, Analyst beim Bankhaus Lampe in Düsseldorf. Er vergleicht das Unternehmen mit dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport, dessen Kurs-Buchwert-Verhältnis bei 1,7 liegt. "Concessions bewegt sich genau in diesem Bereich", sagt er.

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