Börsengang im ersten Halbjahr
Wacker plant zweiten Anlauf an die Börse

Im Juli vorigen Jahres hatte Wacker Construction angesichts eines schwachen Börsenumfeldes seinen Börsengang kurzfristig abgesagt. Nun will es der Münchener Baumaschinen-Hersteller bis Mitte Juni erneut versuchen.

rtr FRANKFURT. "Wir streben ein weiteres Umsatz- und Ertragswachstum an und sind bereit für einen Börsengang“, kündigte Georg Sick, Vorstandsvorsitzender der Wacker Construction Equipment AG, in einer Pflichtmitteilung an. Der Konzern plane noch in diesem Frühjahr eine Notierung im Prime Standard. Nach dem Börsengang wolle die Firma mit dem österreichischen Anbieter kompakter Baumaschinen Neuson Kramer Baumaschinen AG zur Wacker Neuson AG fusionieren.

Im Juli vorigen Jahres hatte Wacker Construction angesichts eines schwachen Börsenumfeldes seinen Börsengang kurzfristig abgesagt. Mit einem seinerzeit erwarteten Emissionsvolumen von bis zu rund 375 Mill. Euro galt das Münchener Unternehmen damals als Kandidat für eine Mitgliedschaft im Kleinwerteindex SDax.

Den den geplanten Börsengang organisieren die Deutsche Bank, Sal. Oppenheim und die UBS Investment Bank. Das Unternehmen plant im Zuge der Emission eine Kapitalerhöhung und eine Umplatzierung. Die Einnahmen sollen unter anderem in den Ausbau des Vermietgeschäfts in Zentraleuropa und zur Kapazitätserweiterung im Geschäftsbereich Kompakt-Baumaschinen fließen.

Das Unternehmen, das 1848 als Schmiede gegründet wurde, steigerte sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im vergangenen Jahr um die Hälfte auf 77 Mill. Euro. Der Umsatz stieg um knapp ein Viertel auf 620 Mill. Euro. Wacker Construction bietet Baugeräte und kompakte Baumaschinen für Bauhandwerker sowie Garten- und Landschaftsbau sowie Landwirtschaft an. Das Unternehmen befindet sich nahezu ausschließlich im Familienbesitz.

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