Börsengang in Hongkong AIG-Tochter plant Erstnotiz Ende Oktober

Nachdem der Verkauf der Asien-Sparte an den Konkurrenten Prudential gescheitert ist, macht der Versicherer AIG jetzt Ernst mit einem Börsengang. Am 29. Oktober und damit früher als gedacht sollen die Aktien erstmals an der Börse Hongkong gelistet werden. Dem staatlich dominierten Konzern könnte das rund 15 Milliarden Euro in die Kassen spülen.
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HB HONGKONG. Die Asien-Tochter des US-Versicherers AIG peilt ihr Börsendebüt in Hongkong offenbar am 29. Oktober an. Die erforderlichen Genehmigungen für den Zeitplan sollten schon am Dienstag eingeholt werden, verlautete aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen am Montag. Sollte der zuständige Ausschuss grünes Licht geben, stehe dem Börsenstart am 29. Oktober nichts mehr im Wege. Dem Zeitplan zufolge solle der Ausgabepreis am 21. Oktober bekanntgegeben werden, sagten zwei Personen, die namentlich nicht genannt werden wollten.

Zwischenzeitlich hatte es geheißen, der Börsengang werde im November stattfinden. Den Personen zufolge werden sich die Einnahmen des IPOs auf rund 15 Milliarden Dollar belaufen. Eigentlich hatte die Sparte an den britischen Versicherer Prudential verkauft werden sollen. Der Deal platzte aber und brachte den Börsengang wieder auf die Agenda.

AIG gehört zu fast 80 Prozent dem Staat und musste im Zuge der Finanzkrise mit Steuergeldern gerettet werden. Mit den Einnahmen will AIG auch Hilfen zurückzahlen.

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