Börsengang in Hongkong
Prada sammelt 1,5 Milliarden Euro ein

Beim vierten Mal hat es endlich geklappt: Nach mehreren gescheiterten Versuchen hat das italienische Modehaus Prada am Freitag sein Börsendebüt gegeben. Das Kursplus fiel allerdings bescheiden aus.
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Die Prada-Aktien notierten in Hongkong mit 39,60 Hongkong-Dollar geringfügig im Plus. Das für seine Handtaschen und Schuhe bekannte Unternehmen hatte seine Anteilsscheine zum Preis von je 39,50 HK-Dollar an die Investoren ausgegeben. Das war das untere Ende der Preisspanne.

Der Sprung auf das asiatische Handelsparkett spült umgerechnet 1,5 Milliarden Euro in die Kassen des Konzerns und des Anteilseigners Intesa Sanpaolo. Die Erlöse will Prada vor allem für die Expansion im rasch wachsenden asiatischen Markt verwenden. Die Mailänder setzen insbesondere auf einen Boom für Luxusgüter in China.

Der Börsengang der Italiener ist in diesem Jahr bislang der größte in Hongkong. Die Mailänder setzen auf einen Luxusgüter-Boom in China. Prada hat bereits mehrere Anläufe hinter sich, an die Börse zu gehen. In den vergangenen zehn Jahren legte die Firma ihre Pläne jedoch gleich drei Mal wieder auf Eis, weil sie einen Verkauf unter Wert befürchtete.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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