Börsengang
KKR will Discounter aufs Parkett bringen

Die durch die Wirtschaftskrise stark ausgebremsten IPOs könnten schon im November neuen Schub erhalten. Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co's (KKR) forciert konkrete Pläne zum Börsendebüt seines US-Discounters Dollar General. Im Gespräch ist die Ausgabe von 34,1 Mio. Aktien. Die erzielten Erlöse sollen dem Schuldenabbau dienen.
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HB NEW YORK. Der Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co's wird seinen Discounter Dollar General voraussichtlich Mitte November an die Börse bringen. Es sei geplant 34,1 Mio. Aktien zwischen 21 und 23 Dollar je Anteilsschein zu verkaufen, teilte der US-Billigeinzelhändler am Freitag in seinem aktualisierten Verkaufsprospekt mit. Dadurch könnten etwa 750 Mio. Dollar eingenommen werden, die hauptsächlich für den Schuldenabbau verwendet würden.

Das Unternehmen nannte keinen Zeitplan für den Börsengang. In der Regel erfolgen IPOs innerhalb von zwei bis drei Wochen nach der Preisfestlegung. Dollar General besitzt in den USA 8577 Filialen. Im ersten Geschäftshalbjahr, das am 31. Juli endete, verzeichnete das Unternehmen einen Gewinn von rund 177 Mio. Dollar.

In Deutschland ist KKR mit Beteiligungen an der ProSiebenSat1 Media oder MTU Aero Engines aktiv.

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