Börsengang ohne Ausgabe neuer Aktien
Mox Telecom macht Rückzieher

Der an die Börse strebende Telekommunikationsanbieter Mox Telecom geht ohne Ausgabe neuer Aktien an die Börse. Aufgrund der geringer als erwarteten Nachfrage werde von einer Aktienplatzierung abgesehen, teilte Mox am Montag mit.

HB FRANKFURT. „Das Risiko einer deutlich negativen Entwicklung des Aktienkurses und der damit verbundene Imageschaden ist für das Unternehmen zu hoch, um eine Platzierung von Aktien in dem derzeit schwierigen Börsenumfeld zu befürworten.“ Die Erstnotiz im schwach regulierten Wachstumssegment Entry Standard finde aber wie geplant am 6. Dezember statt. Im Zuge der Notierungsaufnahme werden die Aktien von Mox direkt in den Börsenhandel einbezogen, eine Preisfindung vor der Notierung findet nicht statt.

Mox mit Sitz im nordrhein-westfälischen Ratingen hatte inklusive Mehrzuteilungsoption 1,42 Millionen Aktien in einer Preisspanne von neun bis elf Euro angeboten. Das Emissionsvolumen hätte sich damit auf maximal 15,6 Mill. Euro belaufen. Mox Telecom hat sich auf die Vermarktung von Telefonkarten für Auslandsgespräche spezialisiert. Die 1998 gegründete Firma arbeitet den Angaben zufolge seit 2000 profitabel und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 57 Mill. Euro.

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