Börsengang RBS-Tochter Direct Line startet solide

Angesichts eines schwierigen Börsenumfeldes dürfte der Börsengang des größten britischen Autoversicherers Direct Line für Zufriedenheit bei der Mutter Royal Bank of Scotland gesorgt haben.
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Direct Line dürfte auch vielen Deutschen als Kfz-Direktversicherer ein Begriff sein. Quelle: Reuters

Direct Line dürfte auch vielen Deutschen als Kfz-Direktversicherer ein Begriff sein.

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LondonDer britische Versicherer Direct Line hat ein solides Börsendebüt hingelegt und damit bei der Mutter Royal Bank of Scotland für Erleichterung gesorgt. Dank einer starken Nachfrage sammelte das Geldhaus am Donnerstag 787 Millionen Pfund ein. RBS brachte fast ein Drittel der Aktien aufs Parkett. Die Anteilsscheine des größten britischen Autoversicherers wurden bis zum frühen Nachmittag über dem Ausgabepreis 175 Pence gehandelt. Dieser lag nahe des Mittels der ausgegebenen Preisspanne. Direct Line wird so mit 2,6 Milliarden Pfund bewertet. In Deutschland hatte vor wenigen Tagen der Versicherer Talanx einen erfolgreichen Börsengang hingelegt.

RBS muss Direct Line auf Druck der EU-Kommission verkaufen, nachdem die britische Bank in der Finanzkrise verstaatlicht und damit gerettet worden war. Bis Ende 2013 müssen mehr als 50 Prozent, bis Ende 2014 der Rest verkauft sein. Begleitet wird der Börsengang von Goldman Sachs und Morgan Stanley. Direct Line ist auch in Deutschland vertreten und sieht sich hier als Nummer drei unter den Kfz-Direktversicherern.


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