Börsengang
Severstal-IPO wird kleiner als geplant

Bei seinem Börsengang in London wird der russische Stahlkonzern Severstal nicht wie erwartet einen Anteil von 15 Prozent platzieren. Angaben aus Konzernkreisen zufolge war die Aktie, die am Mittwoch in den grauen Handel startete, vierfach überzeichnet.

tom MOSKAU. Nach Angaben von Severstal kommen nun lediglich neun Prozent zu einem Preis von 12,50 Dollar in den Handel. Der Konzern erzielt damit bei einer Marktkapitalisierung von rund 12,7 Mrd. Dollar mit seinem Gang auf das Parkett knapp über eine Mrd. Dollar, die ausschließlich an das Unternehmen fließen sollen. Angaben aus Konzernkreisen zufolge war die Aktie, die am Mittwoch in den grauen Handel startete, vierfach überzeichnet. Der offizielle Handelsstart soll am kommenden Mittwoch erfolgen.

Während Analysten insgesamt eine zunehmende Zurückhaltung von Investoren gegenüber Börsenplänen russischer Unternehmen feststellen, sieht Severstal-Eigentümer Alexej Mordaschow den IPO als vollen Erfolg. Analysten halten die Severstal-Aktien dennoch für vergleichsweise teuer. Mordaschow selbst hatte geplant, fünf Prozent eigener Aktien zu verkaufen, dann aber davon Abstand genommen.

Severstal-Kreisen zufolge haben sich vor allem institutionelle Anleger aus Westeuropa und den USA für die Aktien interessiert. Bei den Gesprächen mit den Investoren standen vor allem unterschiedliche Prognosen für die Stahlkonjunktur im Fokus, heißt es in Kreisen.

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