Börsengang von Equity-Story
Nervöses Umfeld für Neuemissionen

Die Aktien des Münchener Investor-Relations-Dienstleisters Equity-Story sind bei ihrem Börsendebüt unter den Ausgabepreis gefallen.

HB FRANKFURT. Am Donnerstagmittag notierten sie mit 15,10 Euro 1,3 Prozent unter dem Preis, für den sie zugeteilt worden waren. „In so einem schwachen Markt ist ein Rutsch unter den Ausgabepreis nicht ungewöhnlich“, sagte Händler Stefan Chmielewski vom Handelshaus Lang & Schwarz mit Blick auf das zweiprozentige Dax-Minus. „Das Umfeld für Neuemissionen ist derzeit sehr schwierig, da die Anleger insgesamt sehr nervös sind.“

Equity-Story hatte 125 000 Aktien zum Festpreis von 15,30 Euro ausgegeben. Daraus ergab sich ein Emissionsvolumen von 1,9 Millionen Euro. Knapp 110 000 Papiere stammt aus einer Kapitalerhöhung. Der für die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) reservierte Rest komme von Mehrheitsaktionär Achim Weick. Organisiert wurde die Emission im Entry Standard, dem schwach regulierten Einstiegssegment der Deutschen Börse, von der VEM Aktienbank, die selbst zehn Prozent der Equitystory-Anteile hält.

Equity-Story bietet mehr als 900 Unternehmen aus dem In- und Ausland Dienstleistungen zur Erfüllung ihrer Meldepflicht an, etwa die Erstellung und den Versand von Ad-hoc-Mitteilungen. Vor dem Börsengang hatte sie den größeren Konkurrenten DGAP gekauft. 2005 setzte die Firma mit 33 Mitarbeitern 3,9 Millionen Euro um.

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