Börsenstart für nächsten Monat geplant
Google muss Fonds noch überzeugen

Erste Präsentationen des Börsenkandidaten Google haben Großinvestoren nicht zufrieden gestellt. Die so genannte Roadshow zum wichtigsten Börsengang des Jahres, auf der die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page für ihre Aktien werben, stieß auf Kritik.

HB tmo/WSJ NEW YORK. Erste Präsentationen des Börsenkandidaten Google haben Großinvestoren nicht zufrieden gestellt. Die so genannte Roadshow zum wichtigsten Börsengang des Jahres, auf der die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page für ihre Aktien werben, stieß auf Kritik. Am Dienstag trafen Brin und Page in New York rund 450 Fondsmanager. Einige Zuhörer bemängelten hinterher, der weltgrößte Internetsuchdienst habe kaum Details und keine neuen Informationen geliefert. „Ich meine, die Investoren verdienen etwas mehr, als sie bekommen haben“, sagte Analyst Paul Bard von Renaissance Capital.

Google geht womöglich schon nächsten Monat an die Börse. Mit einem geschätzten Volumen von 2,7 bis 3,3 Mrd. Dollar wird die Emission der größte Börsengang einer Internetfirma. Das Unternehmen gilt als äußerst verschlossen – und will daran offenbar wenig ändern. Allerdings darf Google schon wegen der US-Börsenregeln keine kursrelevanten Exklusivinformationen bei den Investorentreffen verbreiten. Doch einige Gäste werteten die Präsentation als zu oberflächlich. „Ich habe auf eine Erläuterung der Strategie gewartet“, sagte Hedge-Fonds-Managerin Anna Nikoayevsky von Axel Capital Management in New York. Privatanleger sollen in den nächsten Tagen an einer „virtuellen Roadshow“ im Internet teilnehmen können.

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