"Bösengang hat unsere Erwartungen übertroffen"
Premiere will noch 2005 in den MDax

Der Bezahlfernsehsender Premiere hat einen erfolgreichen Börseneinstand gegeben.

HB FRANKFURT. „Mein geheimer Wunsch, dass der erste Kurs über 30 Euro liegt, ist in Erfüllung gegangen. Ich bin sehr glücklich. Das ist ein Traumstart“, kommentierte Premiere-Chef Georg Kofler auf dem Frankfurter Börsenparkett das Börsendebüt. Die Aktie kletterte im weiteren Verlauf bis auf 31,48 Euro, bröckelte dann jedoch wieder ab.

Kofler erwartet nach dem Börsengang des Pay-TV-Senders eine Aufnahme in den Nebenwerteindex MDax noch in diesem Jahr. „Wir hoffen, dass wir in der zweiten Jahreshälfte reinkommen“, sagte Kofler am Mittwoch in Frankfurt nach dem erfolgreichen Börsengang. Kofler bekräftigte, er rechne 2005 mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses. Konkrete Zahlen nannte er nicht. Da durch eine Neufinanzierung die Zinszahlungen von Premiere deutlich schrumpften, erwarteten Analysten für das laufende Jahr unter dem Strich eine schwarze Null.

Finanzexperten erhoffen sich von dem bislang größten Börsengang eines deutschen Medienunternehmens Signalwirkung für weitere Firmen, die an die Börse gehen wollen. „Der Börsengang von Premiere ist sicherlich ein sehr großer Erfolg“, sagte Heino Ruland, Marktanalyst beim Brokerhaus Steubing. „Man sieht, dass der Markt durchaus aufnahmefähig für Börsengänge ist. Das ist ein wichtiges Signal für die Erholung des Marktes für Neuemissionen.“

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