Britische Großbank
Betrugsvorwürfe schicken Barclays in den Keller

Die Stimmung unter Barclays-Anlegern ist mies. Die Aktien der britischen Großbank Barclays fallen auf den tiefsten Stand seit 2012. Der Grund sind diverse Betrugsvorwürfe der US-Staatsanwaltschaft.
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FrankfurtDie Betrugsvorwürfe der US-Staatsanwaltschaft haben unter Barclays-Anlegern die Stimmung vermiest. Die Aktien der britischen Großbank fielen am Donnerstag um bis zu 5,6 Prozent auf den tiefsten Stand seit November 2012. Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates New York, Eric Schneiderman, wirft Barclays vor, Kunden über die Sicherheit im hauseigenen Handelsplatz in den USA getäuscht zu haben und reichte eine Betrugsklage ein. „Das Problem mit Barclays ist, dass das Finanzinstitut ständig im Visier der Behörden ist“, sagte ein Händler. 2012 hatte die Bank bereits eine Zahlung von 450 Millionen Dollar im branchenweiten Skandal um die Manipulation des Interbanken-Zinssatzes Libor aufgebrummt bekommen.

Barclays-Aktien haben seit Jahresbeginn rund 20 Prozent an Wert eingebüßt, der europäische Bankenindex kommt im selben Zeitraum auf ein Plus von einem Prozent. Am Donnerstag notierte der Bankenindex 0,1 Prozent höher.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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