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Britische Minenwerte schwach - Sorge um Nachfrage aus China

Die britischen Minenwerte haben am Donnerstag deutlich nachgegeben. Händler verwiesen auf Sorgen am Markt, dass sich die Nachfrage der Chinesen nach Stahl bald abschwächen könnte. Aus diesem Grund hatten in den USA bereits die Rohstoffwerte im Minus geschlossen.

dpa-afx LONDON. Die britischen Minenwerte haben am Donnerstag deutlich nachgegeben. Händler verwiesen auf Sorgen am Markt, dass sich die Nachfrage der Chinesen nach Stahl bald abschwächen könnte. Aus diesem Grund hatten in den USA bereits die Rohstoffwerte im Minus geschlossen.

Trotz einer Hochstufung fielen die Aktien von Rio Tinto gegen 11.15 Uhr um 0,88 Prozent auf 1 680,00 Pence. Die Deutsche Bank hatte den Titel von "Hold" auf "Buy" gesetzt mit einem neuen Kursziel von 1960 Pence. BHP Billiton gaben um 2,16 Prozent auf 680,50 Pence nach. Der Kurs von Anglo American büßte 1,13 Prozent auf 1 228,00 Pence ein, Antofagasta sanken um 2,45 Prozent auf 1 195,00 Pence. Xstrata-Papiere standen bei 1 006,00 Pence - ein Minus von 0,49 Prozent. Der Leitindex Ftse-100 fiel zugleich um 0,21 Prozent auf 4 950,50 Punkte.

Ein Händler hob eine UBS-Studie zum Stahlsektor hervor. Demnach erwarten die Experten der Schweizer Bank bis Ende Juni einen Preisverfall der Stahlpreise in China um 15 Prozent. Das von den Minenkonzernen geförderte Eisenerz ist ein wichtiger Rohstoff für die Stahlproduktion. Erst am Montag hatte das einflussreiche Anlegermagazins "Barron's" den Minensektor mit der Technologiebranche kurz vor Platzen der Spekulationsblase im Jahr 2000 verglichen. Die Investoren hätten nicht die Risiken eines abrupten Endes der Wachstumsgeschichte in China eingepreist, hieß es dort.

Neben der Hochstufung von Rio Tinto bestätigte die Deutsche Bank die Aktien von Antofagasta und Anglo-American mit "Hold". Die Empfehlung für Xstrata bekräftigten die Analysten mit "Buy".

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