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Chancen für HVB-Kauf durch Unicredito bei 50 Prozent - Sal. Oppenheim

Die Privatbank Sal. Oppenheim sieht die Chancen für eine Übernahme der HVB durch Unicredito derzeit bei 50 Prozent. Da eine mögliche Übernahme allerdings nach dem fünfprozentigen Plus am Donnerstag bereits im Kurs enthalten sei, bestätigte Sal.

dpa-afx FRANKFURT. Die Privatbank Sal. Oppenheim sieht die Chancen für eine Übernahme der HVB durch Unicredito derzeit bei 50 Prozent. Da eine mögliche Übernahme allerdings nach dem fünfprozentigen Plus am Donnerstag bereits im Kurs enthalten sei, bestätigte Sal. Oppenheim-Experte Metahan Sen in einer Studie am Freitag seine "Neutral"-Einschätzung für die Aktie sowie den fairen Wert der Aktie von 19 Euro.

Die Übernahme der HVB durch Unicredito würde nach Einschätzung Sens dann Sinn machen, wenn es der italienischen Großbank gelinge, das Inlandsgeschäft der zweitgrößten deutschen börsennotierten Banken wieder auf Vordermann zu bringen oder dieses zu verkaufen. Auf diese Weise könnte die italienische Bank vergleichsweise billig an das profitable Mittel- und Osteuropageschäft der Bank Austria , an der HVB 77,5 Prozent hält, kommen. Mit den 1 056 Zweigstellen in Mittel- und Osteuropa der HVB würde das Filialnetz der Unicredito in dieser Region auf über 2 300 steigen.

Sen hält es auch für möglich, dass andere Banken wie die französische BNP um die HVB buhlen könnten, da deren Tochter Bank Austria eine der letzten großen Übernahmechancen ist. Der Analyst geht zudem davon aus, dass auch die Commerzbank oder andere deutsche Banken aus der zweiten Reihe wie die Aareal Bank und die Hypo Real Estate am Aktienmarkt als mögliche Übernahmekandidaten gehandelt werden.

Gemäß der Einstufung "Neutral" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um 0 bis zehn Prozent zulegen wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

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