Aktien
Chinesischer Alukonzern will an die Börse

Der chinesische Aluminiumkonzern China Zhongwang will trotz Finanzkrise den bislang weltgrößten Börsengang in diesem Jahr hinlegen. Der Hersteller von Aluminiumprodukten für die Baubranche hat mit der Vermarktung seines bis zu 1,6 Mrd. Dollar schweren IPOs begonnen, das am 8. Mai in Hongkong stattfinden soll.

HB HONGKONG. Ein erfolgreicher Sprung auf das Parkett wäre mit einem Volumen von über einer Mrd. Dollar weltweit der größte Börsengang seit August 2008. Zhongwang will 1,4 Mrd. Anteilsscheine oder 26 Prozent seines erweiterten Aktienkapitals an die Börse bringen.

Die Einnahmen aus dem Börsengang will das Unternehmen zur Erweiterung seiner Kapazitäten und zum Kauf von Ausrüstungen einsetzen. Zudem will Zhongwang Schulden zurückzahlen und in Forschung und Entwicklung investieren. Analysten bezeichneten die Börsenpläne als ehrgeizig. "Die Stimmung am Markt hat sich noch nicht genug verbessert, um diesen Preis zu rechtfertigen. Es ist ziemlich schwierig vorherzusagen, wie erfolgreich dieser Börsengang wird", sagte Kenny Tang von Redford Securities. "Institutionelle Investoren stellen vielleicht sicher, dass er komplett gezeichnet wird, aber die Aktie wird wahrscheinlich ein schwaches Debüt erleben." Mit diesem IPO könnte sich der Markt für Börsengänge allmählich beleben. In den ersten drei Monaten 2009 brach der Markt weltweit zusammen. Nach Berechnungen von Thomson Reuters ging die Zahl der Börsengänge um knapp 96 Prozent zurück.

Reuters

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