Commerzbank rät Privatanlegern von neuen Engagements ab
Skepsis regiert die neue Börsenwoche

Analysten blicken angesichts steigender Ölpreise mit Skepsis in die kommende Börsenwoche. Die durchweg starken Quartalszahlen der Firmen im Deutschen Aktienindex (Dax) finden nach den Worten von Experten angesichts der Furcht vor konjunkturschädlichen Auswirkungen hoher Energiepreise derzeit keinen Niederschlag in den Kursen.

HB FRANKFURT. „Belastende Faktoren bleiben der anhaltend hohe Ölpreis und die Angst vor erneuten Terroranschlägen“, schrieben die Analysten der Commerzbank in ihrem Wochenausblick. Deshalb raten sie Privatanlegern von kurzfristigen Neuengagements im Aktienmarkt ab. „Insbesondere auf Grund der im November anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA dürfte die latente Terrorgefahr zunächst weiter im Blickfeld bleiben“, erklärte Stefan Steib, Leiter der Aktienanalyse bei der Landesbank Rheinland-Pfalz. Frank Schallenberger, Aktienstratege bei der LBBW, verwies hingegen auf die günstige Bewertung des Dax.

„Immerhin liegt das Kursgewinnverhältnis (KGV) des Dax momentan auf dem tiefsten Stand der letzten 25 Jahre. Sobald der Fokus der Börsianer sich wieder auf fundamentale Daten richtet, könnte die Marke von 4 000 Punkten durchaus wieder in Angriff genommen werden“, erläuterte Schallenberger.

Der Dax hat in der zu Ende gehenden Woche bis Freitagnachmittag über zwei Prozent an Wert verloren und fiel mit 3618 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Ende November 2003. Der Ölpreis notierte mit 45,39 Dollar je Barrel (knapp 159 Liter) US-Leicht-Öl weiter auf Rekordniveau. Händlern zufolge trieb unter anderem die US-Militäroffensive gegen Anhänger des radikalen Schiiten-Predigers Moktada al-Sadr im irakischen Nadschaf den Preis nach oben.

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