Concha y Toro gehört zu den dynamischsten Produzenten der Welt – Exportanteil wächst rasant
Analysten erfreuen sich an chilenischer Wein-Aktie

Es ist eine eigentümliche Mischung aus Tradition und Moderne, lokaler Verwurzelung und Weltläufigkeit, mit der Chiles größter Weinproduzent, Concha y Toro, geführt wird.

SANTIAGO. Das Stammhaus ist ein Schloss, das seit eineinhalb Jahrhunderten in Familienbesitz ist. Doch das Gut an der Peripherie Santiagos wird heute vor allem touristisch genutzt. Die Unternehmensleitung sitzen im anonymen World Trade Center im Geschäftszentrum der Hauptstadt.

Bereits 1994 ließ das Unternehmen als erster Weinkonzern weltweit seine Aktien an der New York Stock Exchange listen – lange bevor Weinaktien in der Finanzwelt ein Thema waren. Trotzdem wird der Konzern weiterhin von zwei Eigentümerfamilien kontrolliert, die zusammen rund 40 Prozent der Anteile halten. Doch ein verstaubter Familienkonzern ist Concha y Toro deshalb noch lange nicht. Im Gegenteil: Cristián Moreno, Chefanalyst von Santander Investment in Santiago ist sicher: „Concha y Toro bietet die spannendste Unternehmensgeschichte Chiles.“

Das sehen auch die Investoren so: Seit Mai stieg der Kurs der Anteilsscheine (ADR) um rund 60 Prozent. Ähnlich rasante Kursgewinne erwarten die Experten der Bank Santander nicht mehr, denn für sie hat die Aktie ihr Kursziel erreicht. Die Investmentbank FIT-Research sieht dagegen weiterhin Potenzial: Sie rechnet mit einer Steigerung des Gewinns vor Steuern und Abschreibungen im nächsten Jahr von 7 Prozent. Schon 2006 könnte Concha y Toro die Umsatzgrenze von 400 Mill. $ erreichen, so FIT-Research.

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