Dämmstoff-Hersteller
Steico verschiebt Börsengang

Die Steico AG, Feldkirchen, hat ihr noch für diesen Herbst angekündigtes Initial Public Offering (IPO) auf das Jahr 2007 vertagt.

HB FRANKFURT. “Wir mussten den Börsengang verschieben, an den Mandaten wird sich dadurch aber nichts ändern“, sagte Vorstand Udo Schramek. Konsortialbanken seien weiter die Commerzbank sowie die BayernLB und HSBC.

Das Unternehmen hatte im April mitgeteilt, ein Listing im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse anzustreben. Das geplante Emissionsvolumen hatte der Vorstand damals mit einen „zweistelligen Millionenbetrag“ angegeben.

Steico hat sich auf die Herstellung von Dämmsystemen aus Naturfaserprodukten spezialisiert und besitzt nach eigenen Angaben in Europa einen geschätzten Marktanteil von 40% bis 50%.

Angesichts des „sehr gut“ laufenden Geschäfts im bisherigen Jahresverlauf hätten die Kapazitäten aber nicht mehr ausgereicht, um auch noch den Börsengang zu organisieren, so Schramek, der bislang 100% der Aktien an Steico hält. Wir haben ein Wachstum von 30%, zudem steht auch noch ein möglicher Zukauf im Raum“, fügte er hinzu. Das Wachstum sei derzeit personell - nicht finanziell - begrenzt. „Wir müssen erst das Personal aufstocken, dann haben wir auch die Möglichkeit, weiter zu wachsen.“

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