"Das kommt nicht überraschend"
Analysten bewerten Tui-Absage positiv

Der Verzicht des Touristikkonzerns Tui auf einen Börsengang seiner Schifffahrtstochter Hapag-Lloyd ist bei Analysten größtenteils auf Verständnis und Zustimmung gestoßen.

HB FRANKFURT. „Es hat sich schon angedeutet, dass die Preisvorstellungen des Tui-Vorstandes und des Kapitalmarktes nicht zusammenkommen. Der Kapitalmarkt war im Grunde auch schon auf ein Absage vorbereitet worden. Insofern kommt das nicht überraschend“, sagte Christian Obst von der HVB am Dienstag.

Touristikexperte Klaus Linde von SES Research sieht den Verzicht als überaus positiv für Tui an. „Wir haben uns immer gefragt, warum man eigentlich Hapag-Lloyd unbedingt an die Börse bringen muss. Tui hat jetzt endlich den vielen Spekulationen um einen Börsengang oder auch den Verkauf an einen Investor den Nährboden entzogen“, sagte Linde.

Tui hatte am Morgen den für diesen Herbst geplanten Börsengang mit einem Drittel bis 49 Prozent der Hapag-Aktien mit Blick auf die Lage an den Kapitalmärkten offiziell abgesagt. Es lasse sich derzeit kein fairer Wert für das Unternehmen realisieren, hatte Tui erklärt. Hapag bleibe zu 100 Prozent in Tui-Besitz, auch der vollständige Verkauf an einen Investor sei nicht vorgesehen.

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