Dax-Bilanz 2012: Platz 9 bis 7

Dax-Bilanz 2012
Welche Aktien begeistern – und welche nicht

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Platz 9 bis 7

Platz 9: Beiersdorf

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hatte kurz vor Jahresende erneut seine Umsatzprognose angehoben. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung rechnet der Konzern für 2012 nun mit einem Umsatzwachstum von deutlich über vier Prozent nach zuvor drei bis vier Prozent.

Zuletzt hatte Beiersdorf seine Umsatzprognose Anfang November nach oben geschraubt. „Wir sind mit dem bisherigen Verlauf unseres Geschäftsjahres zufrieden“, sagte Konzernchef Stefan Heidenreich.

Die Kursentwicklung der Beiersdorf-Aktie ist schon erstaunlich: Ohne große Rücksetzer ist das Papier durch 2012 gerauscht und kann ein Jahresplus von rund 41,2 Prozent vorweisen.

Platz 8: Allianz

Europas größter Versicherungskonzern hatte in diesem Jahr, wie fast alle Vermögensverwalter, mit sinkenden Zinsen zu kämpfen. Die versprochene Rendite für die Kunden einzufahren wurde 2012 besonders schwer, da Staatsanleihen zu wenig abwarfen und als sicher geltende Papiere längst nicht mehr sicher waren.

Beim Ausbruch der Finanzkrise ging es vor allem Banken- und Versicherungswerten an den Kragen. Die Allianz-Aktie hat sich von ihrem Einbruch in den Jahren 2007/2008 noch nicht erholt, konnte aber deutlich aufholen.

2012 steht bei der Allianz-Aktie ein Plus von 41,8 Prozent zu Buche. Auf Fünf-Jahres-Sicht weist sie allerdings ein Minus von fast 30 Prozent auf.

Dabei litt die Aktie Anfang des Jahres noch unter den Sorgen um den Euro. Doch spätestens seitdem EZB-Chef Mario Draghi im September verkündet hatte, unbegrenzt Staatsanleihen klammer Staaten zu kaufen, kam der Optimismus wieder in den Markt. Insbesondere für Finanzwerte ging dann bergauf.

Platz 7: Münchener Rück

Unwetter und Hurrikane können den Rückversicherer Munich Re nicht schrecken. Im zurückliegenden Quartal lag der Konzerngewinn ein Vierfaches über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Überschuss betrug 1,14 Milliarden Euro. Daher kann auch der folgenschwere Hurrikan, der die Ostküste der USA Ende Oktober heimgesucht hatte, nicht die Laune bei dem Münchener Konzern trüben.

Trotz Sandy rechnet das Unternehmen 2012 einen Gewinn von rund drei Milliarden Euro. Das wären 500 Millionen mehr als Anfang des Jahres geplant. Aktionäre freuen sich in diesem Jahr über ein Plus von 43,5 Prozent. Die Dividende für 2012 soll oberhalb des Vorjahresniveaus von 6,25 Euro je Anteilsschein liegen.

Kommentare zu " Dax-Bilanz 2012: Welche Aktien begeistern – und welche nicht"

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  • Dieser Artikel ist für mich als langjährigen Aktienanleger völlig sinnlos. Mich interessiert die Zukunft und nicht die Vergangenheit: Welche Aktien haben das höchste Steigerungspotential, welche sollten lieber verkauft werden?

    Um derartige Prognosen zu erstellen, bedarf es etwas mehr, als einfach nur den Kursverlauf von 2012 darzustellen.

  • Aktien sind Sachwerte, heißt es immer. Deswegen soll man JETZT kaufen, sagen alle. Doch ist es wirklich so? Wie viel Sache steckt denn so hinter den deutschen Bluechips, oder besser wie viel ideeller und imaginärer Wert? Hier könnt ihr es sehen, denn ich habe mal mir die letzten Quartalsberichte angesehen und mir Eigenkapital und intangible Werte angesehen und diese gegenübergestellt. Obwohl ich mir ohnehin wenig werthaltige Bilanzen erwartete, war selbst für mich das derart geringe harte, d.h. tangible Eigenkapital der DAX-Konzerne erschreckend. Da Bank- und Versicherungsbilanzen das Ergebnis verfälscht hätten, weil ja deren Bilanzsumme ein vielfaches der 26 übrigen Konzerne ist, habe ich diese nicht berücksichtigt. Zudem ist bei Banken und Versicherungen eigentlich kaum tangibles EK zu finden, da ich Derivate usw. auch recht imaginär sind.
    http://www.uploadarea.de/upload/sktee7ks14bx4ziae4g3uqo8d.html

  • Da stehen Sie nicht alleine; und garantiert auch genau in der Mitte vieler soganannter Analysten und Spezialisten (wenn die mal klardeutsche sprechen würden).
    Die aktuellen Steigerungen und Kurse betrachte ich eher als Phantasiewünsche und funktionieren momentan nur deshalb, weil einfach zuviel "Computergeld" von einem auf das nächste Konto geschoben werden muss, also irgendwo " angelegt" sein will. Dazu noch eine Priese Angebot/Nachfrage und schon schiest der "festgestellte" Wertpapierpreis in die Höhe.

    Wenn ich mir nur einmal die aktuellen Wirtschaftsthemen ansehe und diese negative Nachrichtenflut auf zurückliegende Jahre lege: wo würden da bitte die Indizies stehen...?

    Letztendlich ist der Wertpapierhandel ein rein virtuelles Casinospiel; nur das es nach außen hin möglichst seriöser wirken soll.

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