Dekabank bleibt für Verlaufsmuster der Konjunktur optimistisch

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Dekabank bleibt für Verlaufsmuster der Konjunktur optimistisch

Ungeachtet des Stimmungsrückschlags bei den deutschen Unternehmen im Februar rechnet die Dekabank in den kommenden Monaten wieder mit einer Verbesserung der Geschäftserwartungen.

dpa-afx FRANKFURT. Ungeachtet des Stimmungsrückschlags bei den deutschen Unternehmen im Februar rechnet die Dekabank in den kommenden Monaten wieder mit einer Verbesserung der Geschäftserwartungen. Trotz zu Recht abwärts korrigierter Konjunkturprognosen sollte man für das Verlaufsbild zuversichtlich sein, heißt es in einer am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Studie. Ausgehend von der im Vergleich zur herrschenden Meinung pessimistischen Prognose eines Wachstums von 0,8 Prozent in 2005 bleibt das Bankhaus für das Verlaufsbild zuversichtlich.

So dürften statistische Effekte und die Arbeitsmarktpolitik schon im Frühjahr zu einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen führen, heißt es in der Studie. Nach einer Phase des Vertrauenschöpfens sollten dann die Haushalte damit beginnen, langsam ihre Konsumaktivitäten wieder zu erhöhen. "Es wird kein Konsumwunder in diesem Jahr geben, es wird langsamer als von vielen bis vor kurzem noch erwartet vorangehen, aber es wird vorangehen", sagte Dekabank-Volkswirt Andreas Scheuerle.

Auch FÜR Investitionen AUF Sicht DES 2. Halbjahres Perspektiven Besser

Auch für die Investitionen seien auf Sicht des zweiten Halbjahres die Perspektiven wieder besser: "Hohe Gewinne im Jahr 2004 haben die Kassen der Unternehmen gefüllt, und immer noch günstige Finanzierungsbedingungen erlauben die Ausdehnung der Investitionstätigkeit", heißt es zur Begründung.

Der unerwartete Rückgang des ifo-Geschäftsklimas von 96,4 auf 95,5 Punkte stehe im Zeichen schwacher Konjunkturdaten. Sowohl die Geschäftserwartungen als auch die Beurteilung der Geschäftslage gaben nach. Die unerwartet schlechte Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal und das Überschreiten der kritischen Schwelle von fünf Mill. Arbeitslosen belasteten die Lagebeurteilung.

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