Aktien
Deutsche Autowerte nach Acea-Zahlen durchgängig schwach

Die Autoaktien im Dax haben sich am Mittwoch durchgängig schwächer als der Gesamtmarkt entwickelt. Händler nannten die schwachen europäischen Absatzzahlen, die vorbörslich vorgelegt wurden, allenfalls als Einflussfaktor. Zusätzlich belaste ein etwas anziehender Ölpreis die gesamte Branche.

dpa-afx FRANKFURT. Die Autoaktien im Dax haben sich am Mittwoch durchgängig schwächer als der Gesamtmarkt entwickelt. Händler nannten die schwachen europäischen Absatzzahlen, die vorbörslich vorgelegt wurden, allenfalls als Einflussfaktor. Zusätzlich belaste ein etwas anziehender Ölpreis die gesamte Branche. Insgesamt sei aber der Marktzustand vergleichsweise schwach, wobei die Autoaktien nicht signifikant negativ reagierten, sagte ein Händler.

So gaben Volkswagen bis 10.30 Uhr um 0,92 Prozent auf 37,88 Euro nach. BMW-Titel verloren 0,73 Prozent auf 32,71 Euro und Daimler-Chrysler sanken um vergleichsweise geringe 0,56 Prozent auf 35,56 Euro. Der Dax war zugleich bei 4 374,64 Punkten um 0,62 Prozent leichter. Außerhalb der Dax-Indexfamilie sanken Porsche-Aktien um 0,76 Prozent auf 528,42 Euro.

"Es wird nicht differenziert. Für BMW hätten sich die Zahlen schließlich stützend auswirken müssen - daher glaube ich nicht, dass es diese Zahlen sind, sondern die aktuelle Marktschwäche", sagte ein Händler, der nicht genannt werden wollte, zum Zusammenhang zwischen Neuzulassungsdaten und Aktienkursen.

Im Januar waren die PKW-Neuzulassungen in Europa insgesamt gesunken. Die Zahl der PKW-Neuzulassungen fiel in Gesamteuropa (EU+Efta) um 0,8 Prozent auf 1 222 564 Fahrzeuge, berichtete der europäische Herstellerverband Acea in Brüssel. Im Dezember war es hingegen ein Plus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Westeuropa (alte EU+Efta) nahm der Absatz um 0,2 Prozent auf 1 169 816 Autos ab. In Deutschland wurden im Januar 200 419 Fahrzeuge zugelassen. Dies sind nach Angaben der Acea 3,7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Marktanteil des Volkswagen-Konzerns ging in Westeuropa im Januar von 9,3 im Vorjahr auf 8,8 Prozent zurück. Daimler-Chrysler verlor ebenfalls an Marktanteil, der von 6,2 auf 5,9 Prozent zurückging. Der Münchner Konkurrent BMW Gruppe konnte seinen Anteil hingegen von 4,5 auf 4,6 Prozent ausbauen.

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