Aktien
Deutsche Autowerte steigen nach Acea-Zahlen für November

Die Aktien deutscher Autohersteller sind am Dienstag nach den Zahlen zu PKW-Neuzulassungen in Gesamteuropa sowie einer Heraufstufung des europäischen Autosektors durch Goldman Sachs gestiegen.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien deutscher Autohersteller sind am Dienstag nach den Zahlen zu PKW-Neuzulassungen in Gesamteuropa sowie einer Heraufstufung des europäischen Autosektors durch Goldman Sachs gestiegen. Die Papiere von Volkswagen gewannen gegen 09.40 Uhr 0,91 Prozent auf 34,26 Euro, BMW-Aktien stiegen um 0,98 Prozent auf 33,02 Euro und Daimler-Chrysler-Werte kletterten um 0,80 Prozent auf 35,45 Euro. Der Dax gewann zeitgleich 0,55 Prozent auf 4 242,27 Punkte.

Die Autozulassungen im November seien gut ausgefallen, schreibt Klaus Stabel von der ICF Kursmakler AG. Die Acea schreibe selbst, dass es sich ungeachtet der Kalendereffekte in einzelnen Ländern um einen ermutigenden Anstieg handele. Besonders positiv seien die Zunahmen bei der Marke VW, BMW (neue 1er und Mini) sowie bei Mercedes (neue A-Klasse). "Diese Zahlen sollten die Autoaktien heute positiv beeinflussen und dem Dax zu einem neuen Jahreshöchststand verhelfen", hieß es weiter.

Die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz reagierten eher zurückhaltend und sehen noch keine Trendwende. Der hohe Wert stelle keinen Trendwechsel dar, da der November durch zwei zusätzliche Verkaufstage sowie durch den Jahresendspurt der Hersteller beeinflusst worden sei. Die Konsumbereitschaft bleibe weiterhin zurückhaltend und werde durch den gesunkenen, aber immer noch hohen Ölpreis negativ beeinflusst, hieß es in einer Studie am Dienstag.

Im November stieg die Zahl der PKW-Neuzulassungen in Gesamteuropa (EU+Efta) um 7,6 Prozent auf 1 200 822 Fahrzeuge, berichtete der europäische Herstellerverband Acea. In Westeuropa (alte EU+Efta) nahm der Absatz um 9,5 Prozent auf 1 141 954 Autos zu.

Auftrieb gab den Autowerten zudem eine Studie von Goldman Sachs, in der der europäische Autosektor von "Cautious" auf "Neutral" heraufgestuft wurde. Der Sektor habe sich seit Anfang des Jahres um etwa acht Prozent schlechter entwickelt, schrieben die Analysten. Allerdings habe der Markt damals schon die Risiken eines starken Euro, einer schwächer als erwarteten Nachfrage, höherer Materialkosten und eines schärferen Konkurrenzkampfes in Asien eingepreist.

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