Aktien
Deutsche Bank im Minus - Spekulation um Zukauf in Italien

Die Aktie der Deutschen Bank hat am Montag nach neuerlichen Spekulationen um geplante Zukäufe etwas stärker als der Gesamtmarkt nachgegeben. Die Papiere des Frankfurter Bankhauses verbilligten sich bis gegen 10.45 Uhr um 0,83 Prozent auf 64,61 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie der Deutschen Bank hat am Montag nach neuerlichen Spekulationen um geplante Zukäufe etwas stärker als der Gesamtmarkt nachgegeben. Die Papiere des Frankfurter Bankhauses verbilligten sich bis gegen 10.45 Uhr um 0,83 Prozent auf 64,61 Euro. Der Leitindex Dax fiel gleichzeitig um 0,62 Prozent auf 4 576,03 Punkte.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann habe zuletzt klares Interesse an Zukäufen auch in neuen Märkten signalisiert, sagte ein Frankfurter Aktienhändler. Somit mache der Pressebericht um ein Interesse an der Banca Nazionale Del Lavoro (BNL) durchaus Sinn. Die italienische Tageszeitung "La Repubblica" berichtete über den Plan, zusammen mit dem italienischen Versicherer Unipol ein gemeinsames Angebot vorzulegen.

"Dass die Deutsche Bank Unipol auf der Finanzierungsseite unterstützt, ist wahrscheinlich", sagte Georg Kanders, Aktienanalyst bei der WestLB. Unipol sei schon länger an der BNL interessiert und halte bereits Anteile. Planten die Frankfurter allerdings die Übernahme der italienischen Bank, dürften sie diese doch eher eigenständig durchführen.

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