Deutsche Bank
Investmentbanking bleibt Fluch und Segen

Mit einem Jahresgewinn von fast zwei Milliarden Euro in 2014 überrascht die Deutsche Bank die Märkte. Das Investmentbanking sorgt für starke Zahlen. An der Börse reagierten die Anleger begeistert.
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FrankfurtPositive Nachrichten und Zahlen konnte die Deutsche Bank zuletzt selten vermelden. Das Führungsduo Jürgen Fitschen und Anshu Jain steht vor vielschichtigen Herausforderungen. Spekulationen um die zukünftige Ausrichtung des Geldinstitutes und die Verwicklung in tausende Rechtsstreitigkeiten belasten die Bank.

Mit der Veröffentlichung der Zahlen zum vierten Quartal 2014 und dem Jahresabschluss gelingt der Deutschen Bank nun aber eine Überraschung. Der Nettogewinn im vierten Quartal beläuft sich auf 441 Millionen Euro, im gesamten vergangenen Jahr verdiente die Bank 1,7 Milliarden Euro.

Diese Meldung kam an der Börse gut an. In der Spitze stiegen die Aktien der Bank am Donnerstag um drei Prozent an. Gegen Mittag notierten die Papiere bei 25,83 Euro und einem Plus von 2,7 Prozent. Für Ingo Frommen, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), resultiert diese Überraschung aus drei Faktoren. „Erstens war der Aufwand für die Rechtsstreitigkeiten geringer als erwartet.“

Ein weiterer Faktor ist der starke Gewinn der Investment-Banking Sparte. „Zweitens war das Kerngeschäft des Investmentbankings, unter anderem das Fixed-Income Geschäft in diesem Quartal erfolgreich“, kommentiert Frommen die Zahlen.

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Investmentbanking bleibt Fluch und Segen

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Zukünftiges Geschäftsmodell weiter unklar

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