Aktien
Deutsche Bank schwach - Schadenersatzklage von Parmalat

Die Aktien der Deutschen Bank sind am Donnerstag nach einer Schadenersatzklage der italienischen Parmalat unter Druck geraten. Der zusammengebrochene Lebensmittelkonzern hatte die Deutsche Bank und die UBS AG auf Schadenersatz in Höhe von 2,2 Mrd. Euro verklagt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Deutschen Bank sind am Donnerstag nach einer Schadenersatzklage der italienischen Parmalat unter Druck geraten. Der zusammengebrochene Lebensmittelkonzern hatte die Deutsche Bank und die UBS AG auf Schadenersatz in Höhe von 2,2 Mrd. Euro verklagt. Die Aktie verlor bis gegen 10.15 Uhr um 1,19 Prozent auf 70,61 Euro. Der Dax gab unterdessen 0,85 Prozent auf 4 873,98 Punkte nach. Händler machten die Klage für die Kursverluste verantwortlich.

"Keine Panik wegen Parmalat", schrieb Analyst Olaf Kayser von der Landesbank Rheinland-Pfalz in einer ersten Einschätzung. Die Klage stelle zwar einen Belastungsfaktor dar, der jedoch bald in den Hintergrund treten dürfte. Er rechne allerdings mit einem langwierigen Gerichtsprozess und nicht mit einem schnellen außergerichtlichen Vergleich. Für solche Prozesse dürften keine Rückstellungen gebildet werden, weshalb Kayser vorerst keine negative Wirkung auf die Gewinne sieht. Schätzungen und Rating blieben daher unverändert.

Philipp Häßler von equinet äußerte sich optimistisch, dass die Deutsche Bank, wenn überhaupt, nur eine unbedeutende Summe zahlen muss. Eine außergerichtliche Einigung halte er für möglich.

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