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Deutsche Bank senkt Gewinnprognosen für Karstadt-Quelle - Weiter 'Buy'

Die Deutsche Bank hat ihre Gewinnprognosen für Karstadt-Quelle unter Hinweis auf die von dem Unternehmen selbst vorgenommenen Kürzungen gesenkt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat ihre Gewinnprognosen für Karstadt-Quelle unter Hinweis auf die von dem Unternehmen selbst vorgenommenen Kürzungen gesenkt. Die Analysten begrüßten gleichzeitig in ihrer am Montag vorgelegten Studie die Überwindung der Blockade bei der Kapitalerhöhung in der vergangenen Woche. Die Papiere wurden mit "Buy" bestätigt und das Kursziel von 15,00 auf 14,60 Euro gesenkt.

Die Deutsche Bank hatte bisher im kommenden Jahr mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 0,37 Euro gerechnet. Nun gehen die Analysten von einem Verlust in Höhe von 0,08 Euro je Aktie aus. Das EPS für 2006 wurde von 1,20 auf 1,14 Euro gesenkt. Zur Begründung hieß es, Karstadt-Quelle habe jüngst bei der außerordentlichen Hauptversammlung seine eigenen Prognosen reduziert.

Die Überwindung des Widerstands der Handvoll Aktionäre gegen die Kapitalerhöhung sei eine "sehr gute Nachricht". Der Bezugspreis für die neuen Aktien sei mit 5,75 Euro etwas höher ausgefallen als von der Deutschen Bank angenommen (5,38 Euro). Nachdem nun die Finanzierung des Unternehmens für die nächsten drei Jahre gesichert sei, könne sich das Management auf seine wahren Aufgaben konzentrieren - die Restrukturierung und die Neuausrichtung des Kerngeschäfts.

Mit der Einstufung "Buy" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von mindestens zehn Prozent voraus.

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