Aktien
Deutsche Bank senkt Jenoptik auf 'Hold' - Ziel von elf auf 8,60 Euro

Die Deutsche Bank hat die Aktien des ostdeutschen Technologiekonzerns Jenoptik von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Als Grund wurde der wegen eines schwachen Marktumfeldes aufgeschobene Börsengang von M+W Zander Facility Engineering in Singapur genannt.

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat die Aktien des ostdeutschen Technologiekonzerns Jenoptik von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Als Grund wurde der wegen eines schwachen Marktumfeldes aufgeschobene Börsengang von M+W Zander Facility Engineering in Singapur genannt. Es handele sich um einen großen Rückschritt bei dem Ziel, sich auf die Sparte Photonics zu konzentrieren, hieß es zur Begründung in einer Studie vom Freitag. Das Kursziel wurde von 11,00 auf 8,60 Euro gesenkt.

Trotz derzeit starker Aktienmärkte habe es Jenoptik offenbar nicht geschafft, das Interesse der Investoren zu wecken, hieß es weiter. Das dürfte wohl an den Bewertungsvorstellungen seitens Jenoptik gelegen haben. Nun könne es ein Jahr dauern, bis Jenoptik einen zweiten Anlauf versuche. Obwohl die Deutsche Bank glaubt, dass sich Jenoptik schließlich auf den Bereich Photonics fokussieren werde, könne nun auch nicht mehr ausgeschlossen werden, dass der Börsengang gestrichen worden sei.

Mit der Einstufung "Hold" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von bis zu zehn Prozent oder einen Gesamtverlust von bis zu zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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