Aktien
Deutsche Bank senkt Merck auf „Hold“ nach Cladribine-Rückschlag

Die Deutsche Bank hat die Aktien der Merck nach einem Rückschlag für die Cladribin-Tabelle gegen Multiple-Sklerose (MS) von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel wurde zugleich von 85,00 auf 74,00 Euro gesenkt (Kurs: 63,80 Euro).

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat die Aktien der Merck nach einem Rückschlag für die Cladribin-Tabelle gegen Multiple-Sklerose (MS) von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Das Kursziel wurde zugleich von 85,00 auf 74,00 Euro gesenkt (Kurs: 63,80 Euro). Der Chemie- und Pharmakonzern könnte die negative Entscheidung des Ausschusses für Humanarzneimittel (Chmp) der europäischen Arzneimittelbehörde EMA zum MS-Mittel Cladribin zwar anfechten, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Freitag. Allerdings rechnet er, wie bei dem Krebsmittel Erbitux gegen Lungenkrebs, nur mit begrenzten Erfolgschancen.

Auch angesichts der in der vergangenen Woche erfolgten positiven Entscheidung zum Konkurrenzmittel Gilenia von Novartis in den USA müsse die Merck-Aktie nun dagegen ankämpfen, dass sich die Stimmung für ein Investment in das Unternehmen verschlechtere. "Selbst wenn Mercks umsatzstärkstes MS-Medikament Rebif seine Stellung relativ gut verteidigen könnte, dürfte es Zeit brauchen, um das Vertrauen der Investoren wieder herzustellen."

Die nächsten klinischen Daten zu Cladribin erwartet Blum in der zweiten Jahreshälfte 2011.

Mit der Einstufung "Hold" sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von bis zu zehn Prozent oder einen Gesamtverlust von bis zu zehn Prozent voraus.

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

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