Deutsche Bank sieht Aktie bei vier Euro fair bewertet
Biotechfirma Jerini drängt auf das Parkett

Die Aktien des an die Börse strebenden Biotechnologieunternehmens Jerini dürften einer Studie der Deutschen Bank zufolge rund vier Euro wert sein.

ben FRANKFURT/M. Einer dem Handelsblatt vorliegenden Analyse des Konsortialführers des Börsengangs zufolge, bewerten die Analysten das Unternehmen mit 184 bis 226 Mill. Euro. Auf Basis von 51,6 Mill. Aktien (Grundkapital nach Börsengang) würde dies einen Preis zwischen 3,53 und 4,40 Euro bedeuten.

Jerini will Ende Oktober oder Anfang November an die Börse gehen und dabei 40 bis 60 Mill. Euro einnehmen. Damit soll der Vertrieb des noch in der Entwicklung befindlichen Hauptproduktes Icatibant finanziert werden – der größte Hoffnungsträger des noch defizitären Unternehmens. Icatibant wirkt gegen so genannte vererbliche Angioödem, das mit gefährlichen Schwellungen im Hals- und Bauchbereich einhergeht. Das Medikament soll 2006 fertig entwickelt und 2007 zur Zulassung in Europa und den USA angemeldet werden.

Jerini wird den Prognosen der Deutschen Bank zufolge seine Verluste von 7,2 Mill. Euro (2004) bis zum Jahr 2009 zunächst deutlich ausweiten auf rund elf Mill. Euro und erst danach Gewinne verbuchen. Die Gewinnprognosen der Deutschen Bank beinhalten noch nicht zusätzliche Umsätze und Gewinne aus der Anwendung für anderen Krankheiten.

Jerini steht schon seit langem in den Startlöchern für einen Börsengang und nutzt die nun verbesserte Marktsituation.

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