Aktien
Deutsche Börse starten schwächer - Jahreszahlen, Abstufung

Die Aktien der Deutsche Börse AG haben am Dienstag im frühen Handel nach ihren Jahreszahlen und einer Abstufung an Wert verloren. Die Papiere des Frankfurter Börsenbetreibers verbilligten sich bis gegen 10.00 Uhr um 1,49 Prozent auf 52,11 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Deutsche Börse AG haben am Dienstag im frühen Handel nach ihren Jahreszahlen und einer Abstufung an Wert verloren. Die Papiere des Frankfurter Börsenbetreibers verbilligten sich bis gegen 10.00 Uhr um 1,49 Prozent auf 52,11 Euro. Der deutsche Leitindex Dax fiel gleichzeitig um 0,67 Prozent auf 4 324,16 Zähler.

Die Jahreszahlen der Deutschen Börse liegen nach Einschätzung eines Händlers teilweise leicht unter den Markterwartungen. Allerdings plane die Börse eine deutliche Dividendenerhöhung und eine weiterhin progressive Dividendenpolitik. "Dies klingt wiederum gut", sagte der Händler am Dienstagmorgen. Dennoch werde der Aktienkurs des Börsenbetreibers derzeit mehr von den Übernahmeplänen zur London Stock Exchange (LSE) getrieben - hier würden im Tagesverlauf noch Details erwartet. Nach der zuletzt sehr guten Kursentwicklung sind Händlern zufolge Gewinnmitnahmen zu sehen.

Zudem wurde die Aktie von der Deutschen Bank am Morgen von "Buy" auf "Hold" herabgestuft. Das Papier habe seit Jahresbeginn kräftig um etwa 19,5 Prozent zugelegt und "wird nun nahe an unserem Kursziel von 54 Euro gehandelt", schrieb Analyst Alexander Hendricks. Die Zahlen seien mehr oder weniger innerhalb der Erwartungen ausgefallen, der Ausblick unverändert geblieben. Der Überschuss sei allerdings mit 54,6 Mill. Euro deutlich unter den Markterwartungen von 63,0 Mill. Euro geblieben. Er verwies auch auf die Ebit-Marge, die sich leicht von 31,9 auf 31,6 Prozent verschlechtert habe. Ausschlaggebend für die Abstufung sei aber nach den Zahlen, dass das Kursziel der Aktie erreicht sei.

Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) bleibt bei ihrer fundamentalen Einschätzung "Marketperformer". Das Ergebnis im vierten Quartal rate allerings zu Gewinnmitnahmen und technisch sei das Papier ein "Trading Sell", schrieb LRP-Analyst Olaf Kayser. Das Kursziel zum Jahresende lautet 53,00 Euro.

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