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Deutsche Börse vorbörslich fester - Bilanz, Deutsche Bank hebt

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - Aktien der Deutschen Börse haben am Dienstag nach Zahlenvorlage im vorbörslichen Handel an Wert gewonnen. Bei Lang & Schwarz wurde der Titel vor Börsenstart zwischen 72,15 und 72,50 Euro gestellt.

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - Aktien der Deutschen Börse haben am Dienstag nach Zahlenvorlage im vorbörslichen Handel an Wert gewonnen. Bei Lang & Schwarz wurde der Titel vor Börsenstart zwischen 72,15 und 72,50 Euro gestellt. Am Vorabend hatte er 0,17 Prozent auf 71,72 Euro gewonnen.

Der Börsenbetreiber hat im zweiten Quartal 2005 Umsatz und Ergebnis im Rahmen der Analystenerwartungen gesteigert und erwartungsgemäß seine Jahresprognose für 2005 angehoben. Wie der Konzern am Montag nach Börsenschluss bekannt gab, soll der Zielwert von 600 Mill. Euro für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) um "mindestens fünf Prozent" übertroffen werden. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einer Anhebung um rund acht Prozent auf 650 (620 bis 686) Mill. Euro gerechnet.

In einer ersten Reaktion stufte die Deutsche Bank den Titel nach Vorlage "starker Quartalsergebnisse" von "Hold" auf "Buy" hoch. Das Kursziel wurde mit 80 Euro bestätigt. Wie es in der Studie am Dienstag hieß, sind die starken Ergebnisse umso beeindruckender vor dem Hintergrund gestiegener Personalkosten im zweiten Quartal. Die Deutsche Börse habe für das zweite Quartal ein Ergebnis je Aktie (EPS) von 1,02 Euro veröffentlicht, schrieb Analyst Alexander Hendricks. Er selbst habe nur 0,93 Euro erwartet und die durchschnittliche Marktprognose habe bei 0,97 Euro je Aktie gelegen. Auch das neunprozentige Umsatzwachstum im ersten Halbjahr sei beeindruckend. Dies "ist das stärkste organische Wachstum seit dem Börsengang im Jahr 2001", so Hendricks.

Die Anhebung des Ausblicks auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibung für das Gesamtjahr habe zudem in etwa seinen Erwartungen entsprochen, schrieb der Experte weiter. Er rechnet mit einem weiteren Potenzial für die Aktie durch den angekündigten Verkauf der IT-Dienstleistungstochter entory und eine mögliche Verringerung der Aktivitäten bei der Terminbörse Eurex US.

Etwas zurückhaltender äußerte sich ein Frankfurter Aktienhändler. "Es gibt weder positive noch negative Überraschungen", sagte der Marktteilnehmer am Morgen. Auch die angehobene Jahresprognose für 2005 entspreche den Markterwartungen.

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