Aktien
Deutsche Börse vorbörslich leichter - LSE weist Angebot ab

Das inzwischen zurückgewiesene Übernahmeangebot der Deutschen Börse an den britischen Wettbewerber LSE hat die Aktien des Frankfurter Börsenbetreibers am Montag vorbörslich belastet.

dpa-afx FRANKFURT. Das inzwischen zurückgewiesene Übernahmeangebot der Deutschen Börse an den britischen Wettbewerber LSE hat die Aktien des Frankfurter Börsenbetreibers am Montag vorbörslich belastet. Die Aktie wurde vorbörslich bei 44,25 Euro gehandelt, nachdem der Titel am Freitag bei 44,53 Euro aus dem Handel gegangen war.

"Das Angebot kam nicht ganz überraschend", sagte ein Händler, der den Preis als "fair" bezeichnete. "Nun heißt es abwarten - denn die Gespräche sollen fortgesetzt werden", sagte er.

Ein Analyst aus Frankfurt bewertete die Pläne der Deutschen Börse eher negativ: "Das sieht nach einem Übernahmepoker aus", sagte er. Das berge das Risiko, dass sich der Preis noch nach ober schraube, was negativ für die Deutsche Börse sei. Außerdem enthalte der angebotene Preis für die London Stock Exchange schon jetzt eine völlig ausreichende Prämie.

Der britische Börsenbetreiber London Stock Exchange (LSE) lehnte ein Übernahmeangebot der Deutschen Börse ab. Wie die Gesellschaft am Morgen mitteilte, hatten die Frankfurter 530 Pence je Aktie geboten. Das Angebot liege aber unter dem Wert der LSE. Daher habe das Management beschlossen, die Offerte der Deutschen Börse abzulehnen.

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