Aktien
Deutsche Post schwach - Gespräche mit Exel belasten weiter

Aktien der Deutschen Post haben am Freitag Händlern zufolge weiter unter Spekulationen über eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung einer Übernahme des britischen Logistikers Exel gelitten. Die Aktie verlor bis gegen 10.00 Uhr um 1,07 Prozent auf 19,44 Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien der Deutschen Post haben am Freitag Händlern zufolge weiter unter Spekulationen über eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung einer Übernahme des britischen Logistikers Exel gelitten. Die Aktie verlor bis gegen 10.00 Uhr um 1,07 Prozent auf 19,44 Euro. Der Dax stieg unterdessen um 0,28 Prozent auf 4 856,30 Punkte.

"Man hat die Gespräche ja gestern schon relativ negativ interpretiert", sagte Helabatrust-Aktienstratege Christian Schmidt. Das belaste weiter. Auch aus chartanalytischer Sicht sei die Aktie angeschlagen. Das Papier könne aus technischer Sicht bis auf 19 Euro fallen.

Analyst Per-Ola Hellgren hielt die Marktreaktion auf die Gespräche der Post mit Exel allerdings für übertrieben. "Beim gesunkenen Kursniveau dürften nach unserer Einschätzung die mit einer möglichen Kapitalerhöhung verbundene Verwässerung sowie die drohende Herabstufung der Bonität durch S & P weitgehend berücksichtigt sein", schrieb Hellgren in einer am Freitag vorgelegten Studie. Wenn keine Übernahme erfolge, sei die Aktie unter Einschränkungen "deutlich unterbewertet".

Die HVB senkte unterdessen ihr Kursziel für die Aktie der Deutschen Post von 21 auf 19 Euro. "Um einen möglichen Deal zu bewerten, müssen wir das Angebot und den Finanzierungsmix abwarten", schrieb Analyst Christian Obst. Die Anlageempfehlung "Neutral " werde vorerst beibehalten.

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