Deutsche Suchmaschine
Seekport geht an die Nasdaq

Die deutsche Suchmaschine Seekport soll an die Börse. Sechs Monate später soll der Start an der US-Technologiebörse Nasdaq folgen. Das soll Seekport laut Aftek-Chef Ranjit Dhuru in die globale Spitzenliga der Suchmaschinen hieven.

HB DÜSSELDORF. Das Münchner Suchmaschinen-Unternehmen, das der frühere Infoseek-Chef Joachim Kreibich vor zweieinhalb Jahren gegründet hat und leitet, soll voraussichtlich in einem halben Jahr an der Londoner Börse sein Debüt feiern, erfuhr die WirtschaftsWoche aus der indischen Aftek-Infosys-Gruppe, der ein Drittel von Seekport gehört.

Kunden des Unternehmens sind etwa die TV-Gruppe Pro Sieben Sat 1 und der Axel-Springer-Verlag. Seekport bestückt deren Internetportale mit speziellen Suchinstrumenten und betreibt Suchmaschinen in mehreren europäischen Ländern. Im Herbst will Kreibich in Dubai das erste für den arabischen Sprachraum konzipierte Suchportal starten. Für Indien ist eines geplant, das in Englisch und Hindi sucht. Vorbild für Seekport ist die chinesische Suchmaschine Baidu. Deren Aktien waren beim Börsenstart 2005 an der Nasdaq um 354 Prozent gestiegen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%