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Deutsche Versicherer mit magerem ersten Quartal - UBS

Die deutschen Versicherer haben nach Ansicht der Schweizer Investmentbank UBS wie erwartet ein mageres erstes Quartal verzeichnet.

dpa-afx LONDON. Die deutschen Versicherer haben nach Ansicht der Schweizer Investmentbank UBS wie erwartet ein mageres erstes Quartal verzeichnet. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres seien die Erträge wegen der ab Januar geltenden Steuerreform kräftig gestiegen, doch in den ersten drei Monaten 2006 sei das Neukundengeschäft gering ausgefallen, hieß es in einer am Freitag vorgelegten Studie.

Die UBS-Analysten senkten daraufhin ihr Kursziel für die Allianz von 119 auf 115 Euro und bestätigten den Titel auf "Buy 2". Für AMB Generali ("Neutral 2") reduzierten sie das Ziel von 74 auf 70 Euro. Die Experten verwiesen gleichzeitig darauf, dass sie ihr Kursziel für die Münchener Rück bereits vor knapp zwei Wochen von 100 auf 95 Euro gesenkt hatten.

Das Neukundengeschäft werde voraussichtlich auch im restlichen Jahr schwach bleiben, schrieben die Analysten weiter. Von 2006 an sollte dann eine deutliche Erholung einsetzen. Die Allianz-Papiere gehörten weiterhin zu den besten fünf Werten der europäischen Versicherungsbranche. Das Unternehmen habe mit dem Ergebnis aus dem ersten Quartal bereits die Erwartungen übertroffen und es habe den Anschein, als ob die bisherigen Schätzungen zur Allianz eher zu konservativ seien.

Mit der Einstufung "Buy2" geht die UBS davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten um mindestens zehn Prozent besser entwickeln wird als der Markt. Die Ziffer zwei bedeutet, dass die Schwankungsbreite der Aktie vergleichsweise hoch eingeschätzt wird. Entsprechend ist die Prognose der Analysten mit größerer Unsicherheit behaftet.

Mit der Einstufung "Neutral2" rechnet die UBS damit, dass sich die Aktie in den kommenden zwölf Monaten um bis zu zehn Prozent besser oder schlechter entwickeln wird als der Markt. Die Ziffer zwei bedeutet, dass die Schwankungsbreite der Aktie vergleichsweise hoch eingeschätzt wird. Entsprechend ist die Prognose der Analysten mit größerer Unsicherheit behaftet.

Analysierendes Institut UBS.

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