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Deutschland bleibt im Schlepptau der Auslandsnachfrage - Westlb

In Deutschland wird sich nach Einschätzung der Westlb das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen. Deutschland bleibe aber weiterhin "sehr abhängig" von der Auslandsnachfrage, heißt es in einer am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichten Analyse.

dpa-afx DÜSSELDORF. In Deutschland wird sich nach Einschätzung der Westlb das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen. Deutschland bleibe aber weiterhin "sehr abhängig" von der Auslandsnachfrage, heißt es in einer am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichten Analyse.

"Jeder Rückgang im Ausland würde sich sofort auch in Deutschland auswirken", sagte Westlb-Analyst David Carbon. Sorge bereite weiterhin die relativ geringe inländische Nachfrage, die durch die hohen Ölpreise einen weiteren Dämpfer erhalten könnte. Auf das Gesamtjahr gerechnet erwartet das Bankhaus ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,3 %.

Auch für die USA erwarten die Experten eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung. Allerdings werde diese "eher mühsam" vorankommen. Grund dafür sei unter anderem das schwache Wachstum des Konsums. Gleichwohl erwarten die Experten für das laufende Jahr ein Wachstum von 4,2 %.

"Die US-Arbeitslosigkeit geht zwar zurück, aber viele ehemalige Arbeitslose sind sehr lange ohne Beschäftigung gewesen", erklärt Carbon. "Das Geld aus einem neuen Job werden sie eher nicht direkt in neue Kühlschränke oder in Reisen an die Küste investieren, sondern dazu nutzen, die Lücken in den Ersparnissen aufzufüllen, die durch die lange Arbeitslosigkeit entstanden sind."

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