Die Hoffnungen der Analysten ruhen auf dem hohen Auftragseingang – Kurs sollte bald wieder steigen
Singulus-Aktie bietet wieder Chancen

Viele Anleger fragen sich weiterhin: Einsteigen oder weiterhin die Finger von der Aktie lassen? Die Antwort der Analysten ist relativ eindeutig: Von den 23 Experten raten 15 weiter zum Kauf.

FRANKFURT/M. Der Absturz war deutlich: Um rund 25 Prozent bis auf etwa zwölf Euro fiel der TecDax- Wert Singulus in der ersten Augusthälfte. Zuvor war das Ergebnis im zweiten Quartal deutlich hinter den Erwartungen der Analysten zurück geblieben. Zwar ging es mit den Papieren des Herstellers von Maschinen für optische Speicherformate, speziell für CD und DVD, in den letzten Tagen wieder leicht bergauf. Dennoch fragen sich viele Anleger weiterhin: Einsteigen oder weiterhin die Finger von der Aktie lassen.

Die Antwort der Analysten ist relativ eindeutig: Von den 23 Experten, die sich laut Nachrichtenagentur Bloomberg mit der Aktien beschäftigen, raten 15 weiter zum Kauf. Die anderen acht Analysten nehmen eine neutrale Position ein, zum Verkauf rät niemand.

Das Hauptargument: Singulus hat selbst bei dem schwachen Quartalsergebnis an seinen Prognosen für das Gesamtjahr festgehalten. Der Wettbewerber Steag Hamatech hatte hingegen mit Vorlage der jüngsten Quartalszahlen seine Jahresprognose zurück genommen, was die Singulus-Aktie ebenfalls belastet hat. „Der Kundenstamm von Singulus und Steag Hamatech ist jedoch nicht vergleichbar“, sagt Thomas Effler von Commerzbank Securities. Zu Steags Klientel zählen vor allem die großen CD- und DVD-Hersteller, die zuletzt einen Investitionsstopp verhängt hatten, um Überkapazitäten zu vermeiden. Sie gehören jedoch nicht zu den Singulus-Kunden. Deswegen hat dieser Faktor auch keinen Einfluss auf deren Aktien-Kurs.

„Jetzt ist Singulus in der Bringschuld“ sagt Dirk Lohmann von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Das Management setzt große Hoffnungen auf den Rekordauftragseingang von 146 Mill. Euro. Außerdem geht man bei Singulus davon aus, dass im zweiten Halbjahr verstärkt die margenstarken Maschinen zur Herstellung von besonders leistungsfähigen DVDs, so genannte DVD-9, zur Abrechnung kommen. Diese können DVDs mit einer Speicherkapazität von 8,5 Gigabyte produzieren.

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