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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 01.11.2010 bis 05.11.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 01.11.2010 bis 05.11.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst aus der Woche vom 01.11.2010 bis 05.11.2010

Montag

AIR Berlin

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Air Berlin nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 3,80 Euro belassen. Die vorläufigen Kennziffern der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft zum dritten Quartal hätten seine Erwartungen und auch die durchschnittlichen Marktprognosen übertroffen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Montag. Damit festige sich die Gewissheit, dass Air Berlin die eigenen Ziele für 2010 erreichen werde. Allerdings habe die Airline im Gegensatz zu den meisten europäischen Wettbewerbern die eigenen Schätzungen für das laufende Jahr nicht angehoben, gab der Experte zu bedenken.

Bayer

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für die Aktie von Bayer nach Veröffentlichung der positiven Rocket-Studiendaten für den Gerinnungshemmer Xarelto auf "Neutral" belassen. Der Grundton der Studie sei zwar positiv, allerdings dürfte der Teufel im Detail stecken, schrieb Analystin Cornelia Thomas in einer Studie vom Montag. Sie werde bis zur Veröffentlichung der vollen Studie am 15. November warten, und sich das Detailwissen aneignen, bevor sei eine Kaufempfehlung für die Aktie aussprechen könne.

Elringklinger

Frankfurt - Equinet hat Elringklinger nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 23,00 Euro belassen. Die sehr guten Ergebnisse des Automobilzulieferers hätten die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Montag. Der Ausblick auf das letzte Quartal 2010 habe sie hingegen etwas verfehlt. Daher habe er seine Prognosen daher unter dem Strich nicht geändert.

GEA Group

London - Jpmorgan hat Gea Group nach Quartalszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 21,50 Euro belassen. Während die Auftragsentwicklung sich verbessere, bleibe die Preisgestaltung schwierig, schrieb Analyst Glen Liddy in einer am Montag vorgelegten Studie. Die einzelnen Unternehmensbereiche des Spezialanlagenbauers entwickelten sich teils unterschiedlich. Unter dem Strich habe er seine Prognosen fast nicht geändert. Lediglich Restrukturierungsaufwendu ngen von 50 Mill. Euro erwarte er nun bereits 2010 und nicht mehr 2011.

Linde

Frankfurt - Macquarie hat das Kursziel für Linde vor Quartalszahlen von 104,00 auf 110,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Das im ersten Halbjahr gesehene gute Wachstum dürfte sich fortgesetzt haben, schrieb Analyst Jürgen Reck in einer am Montag vorgelegten Studie. Da der Industriegase-Produzent sogar etwas schneller wachse als zuvor erwartet, habe er seine Gewinnprognosen angehoben. Aufgrund der guten Positionierung in Asien könne Linde trotz der an sich defensiven Geschäftscharakteristika den Umsatz langfristig durchaus um sechs bis acht Prozent jährlich steigern.

Dienstag

Bayer

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Bayer nach ersten Studiendaten für den Gerinnungshemmer Xarelto von 60,00 auf 61,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er werte den Zwischenbericht zur Rocket-AF-Studie positiv, schrieb Analyst Richard Logan in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie sollte mit diesen Nachrichten kurzfristig besser als der Sektor laufen und habe auch mittelfristig Potenzial für eine höhere Bewertung.

Continental

Frankfurt - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Continental vor Zahlen von 56,00 auf 75,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Eine positive Überraschung bei der Zahlenvorlage sowie eine Anhebung der Jahresprognose seien gut möglich, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen sei auf einem sehr guten Weg, einen neuen Rekordgewinn pro Aktie im nächsten Jahr zu erreichen, wobei die Aktie momentan noch 40 Prozent unter ihrem historischen Höchststand gehandelt werde.

Deutsche Boerse

London - Barclays hat die Einstufung für die Aktien der Deutschen Börse auf "Underweight" und das Kursziel auf 47,00 Euro belassen. 2010 sei angesichts der starken Kursschwankungen und des geringen Risiko-Appetits der Anleger für die Finanzdienstleister ein schwieriges Jahr, schrieb Analyst Daniel Garrod in einer Branchenstudie am Dienstag. Dank der Kursgewinne an den Aktienmärkten im dritten Quartal stiegen die Gewinnerwartungen aber wieder.

FMC

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Der Umsatz des Dialyse-Spezialisten zum dritten Quartal habe seine Erwartungen erfüllt, während das operative Ergebnis etwas besser als prognostiziert ausgefallen sei, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Dagegen sei der Überschuss aufgrund einer unerwartet hohen Steuerquote knapp unter seiner Schätzung geblieben.

Fresenius VorzÜGE

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fresenius nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Der Gesundheitskonzern habe exzellente Kennziffern für dritte Quartal ausgewiesen, wobei die Entwicklung der Tochter Fresenius Kabi herausrage, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Die Erhöhung der Jahresprognosen sei die logische Konsequenz dieser auf ganzer Linie starken Performance.

Hochtief

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Hochtief vor Zahlen von 67,00 auf 69,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Baukonzern dürfte für das dritte Quartal einen Anstieg des Vorsteuergewinns von 24 Prozent ausweisen, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Dienstag. Der Überschuss sollte um 16 Prozent gestiegen sein. Er rechne damit, dass Hochtief seine Jahresprognosen erhöhen wird. Das neue Kursziel reflektiere seine höhere Bewertung der australischen Hochtief-Tochter Leighton.

Hugo-Boss-VorzÜGE

London - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für die Vorzüge von Hugo Boss nach endgültigen Zahlen auf "Buy" und das Kursziel auf 51,00 Euro belassen. Das Umsatz-Wachstum des Mode-Herstellers sei in allen Regionen beeindruckend ausgefallen, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie am Dienstag. Außerdem habe das Unternehmen seine Brutto-Marge gesteigert. Vor diesem Hintergrund steige die Chance auf eine Anhebung der Dividende oder eine Sonderausschüttung. Er rechne mit weiter steigenden Markterwartungen.

Linde

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 96,00 Euro belassen. Umsatz und Ergebnis des Industriegase-Konzerns seien im dritten Quartal vor allem aufgrund positiver Währungseffekte leicht besser als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Dienstag. Allerdings habe sich die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) mit 22,7 Prozent gegenüber der hohen Vorquartalsquote von 23,5 Prozent reduziert.

Metro

ZÜRich - Die UBS hat Metro nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 45,00 (Kurs: 51,150) Euro belassen. Das operative Ergebnis des Handelskonzerns zum dritten Quartal habe die durchschnittliche Markterwartung übertroffen, schrieb Analyst Matthew Taylor in einer Studie vom Dienstag. Dabei habe die starke Entwicklung der Sparten Real sowie Cash & Carry herausgeragt. Allerdings sei die Aktie in Erwartung guter Zahlen bereits in den vergangenen drei Monaten um rund 20 Prozent gestiegen, gab der Experte zu bedenken.

Ryanair

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Ryanair nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal von 5,20 auf 5,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Trotz übertroffener Umsatzerwartungen habe der Gewinn seine Erwartungen aufgrund höherer Kosten verfehlt, schrieb Analyst Andrew Light in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr daraufhin gesenkt. Unter dem Strich zähle der Billigflieger aber weiter zu den Gewinnern in der Luftfahrtbranche. Das Unternehmen sollte von den Kapazitätssenkungen der großen Fluggesellschaften auf den Kurzstrecken und dem Ausscheiden kleinerer Wettbewerber profitieren.

Mittwoch

BMW

Frankfurt - Equinet hat die Aktieneinstufung für BMW nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 54,00 Euro belassen. Die Ergebnisse des Autobauers im dritten Quartal seien erwartungsgemäß ausgefallen, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Mittwoch. Wie zu erwarten war, habe BMW die Ziele erneut erhöht. Schuldt stellte in Aussicht, seine Schätzungen und das Kursziel nach oben zu korrigieren.

Deutsche Telekom

ZÜRich - Kepler hat Deutsche Telekom von der "European Alpha List" gestrichen, die Einstufung aber auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Er rechne mit durchwachsenen Quartalsergebnissen des Telekomkonzerns und sei in puncto Wettbewerb auf dem deutschen Mobilfunkmarkt zunehmend besorgt, begründete Analyst Thomas Karlovits die Streichung in einer Studie vom Mittwoch. Zudem habe sich die Aktie seit ihrer Aufnahme in die Liste im Mai 2010 überdurchschnittlich gut entwickelt.

Fresenius VorzÜGE

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Fresenius von 65,00 auf 72,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das neue Kursziel reflektiere seine angehobenen Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) der Jahre 2010 und 2011, schrieb Analyst Michael Jüngling in einer Studie vom Mittwoch. Die Aktie des Gesundheitskonzerns sei ebenfalls attraktiv bewertet. Zudem hielt der Experte eine Veräußerung der Biotech-Sparte in den kommenden sechs Monaten für möglich.

Fuchs Petrolub

DÜSseldorf - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Vorzugsaktien von Fuchs Petrolub nach endgültigen Zahlen von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, das Kursziel aber auf 103,00 Euro belassen. Nach bereits vorab veröffentlichten Daten habe das komplette Zahlenwerk keine Überraschungen mehr ausgelöst, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Mittwoch. Der Schmierstoffhersteller habe eine erfolgreiche Kostenkontrolle an den Tag gelegt und seinen jüngst erhöhten Ausblick für 2010 bestätigt. Die Aktien-Abstufung resultiere aus dem Erreichen des Kursziels.

K+S

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für K+S nach vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sowohl seine als auch die Marktschätzungen übertroffen, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Mittwoch. Treiber dessen sei das Salzgeschäft gewesen.

Linde

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat Linde nach Quartalszahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel auf 108,00 Euro belassen. Trotz der robusten Ergebnisse des dritten Quartals sehe er derzeit keinen Grund, das Kursziel weiter anzuheben, schrieb Analyst Peter Clark in einer Studie vom Mittwoch. Daher laute sein Votum nach der jüngsten Kurserholung nur noch "Hold". Insgesamt bewerte er den Industriegase-Produzent aufgrund der soliden Wachstumsdynamik aber weiter positiv.

Metro

London - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat das Kursziel für Metro in Reaktion auf die Zahlen zum dritten Quartal von 57,00 auf 60,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Einzelhandelskonzern habe die Erwartungen beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dank starker Kosteneinsparungen übertroffen, schrieb Analyst John Kershaw in einer Studie vom Mittwoch. Und das Einsparungspotenzial sei aus seiner Sicht alles andere als ausgeschöpft.

Pfeiffer Vacuum

Hamburg - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Pfeiffer Vacuum nach einem "Rekordquartal" von 78,00 auf 88,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Zahlen zum dritten Quartal seien besser als erwartet ausgefallen, der Ausblick angehoben und zudem noch ein Zukauf angekündigt worden, fasste Analyst Roland Rapelius die Gründe für sein höheres Kursziel in einer Studie vom Mittwoch zusammen. Die Übernahme von Adixen dürfte den Umsatz im kommenden Jahr deutlich vorantreiben, ergänzte der Experte.

Tognum

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Tognum nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 17,00 Euro belassen. Die Quartalszahlen des Motorenbauers hätten ihren Erwartungen entsprochen und die des Marktes übertroffen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Mittwoch. Ihre Prognose eines bereinigten Betriebsgewinns von 230 Mill. Euro für das Gesamtjahr decke sich nun genau mit den neu formulierten Unternehmenszielen.

Donnerstag

Adidas

Frankfurt - Die Investmentbank Silvia Quandt zählt die Aktie von Adidas nach Zahlenvorlage unverändert zu den Top Picks im Verbrauchersektor. Der Sportartikel-Hersteller habe die Markterwartungen an das dritte Quartal übertroffen und die Jahresprognosen angehoben, schrieb Analyst Klaus Kränzle in einer Einschätzung am Donnerstag. "Die Zahlen sehen auf den ersten Blick sehr überzeugend aus und vor allem der optimistische Ausblick auf 2011 ist erwähnenswert, zumal es in dem Jahr keine größeren Sportereignisse gibt."

Beiersdorf

DÜSseldorf - Die WestLB hat Beiersdorf nach Quartalszahlen auf "Neutral" belassen. Die Ergebnisse hätten seine und die Erwartungen des Marktes verfehlt und enttäuschten auf den ersten Blick etwas, schrieb Analyst Michael Gorny in einer Studie vom Donnerstag. Zum einen könnte das an hohen Vorjahreswerten im deutschen Konsumentengeschäft liegen. Zum anderen erhole sich die Sparte Tesa scheinbar nicht wie erwartet. Bei einem fairen Wert im Bereich zwischen 40 und 50 Euro je Aktie gebe es keinen Grund, das Votum zu ändern.

BMW

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für BMW nach Quartalszahlen von 44,00 auf 50,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Autobauer habe solide Ergebnisse vorgelegt, die jedoch nach den starken Zahlen einiger deutscher Wettbewerber nicht beeindruckten, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag. Der Produktzyklus beschleunige sich weiter und die Finanzsparte profitiere vom Umfeld niedriger Zinsen. Er habe seine Gewinnprognose für 2011 angehoben. Die Bewertung der Aktien sei zwar nicht sonderlich hoch, doch dürfte es immer schwerer fallen, die steigenden Markterwartungen zu erfüllen.

Deutsche Telekom

Frankfurt - Die Commerzbank hat Deutsche Telekom nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Unter dem Strich habe der Telekommunikationskonzern die Erwartungen erfüllt, wenngleich die Ergebnisqualität etwas schlechter als angenommen sei, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Donnerstag. Enttäuscht habe vor allem das Umsatzwachstum im deutschen Dienstleistungsgeschäft. Auch seien mehr Kunden abgewandert als erwartet.

DRÄGerwerk

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Drägerwerk nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 82,00 Euro belassen. Auf der Ergebnisseite seien die Zahlen zum dritten Quartal etwas besser als erwartet ausgefallen, auf der Gewinnseite hingegen etwas schwächer, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Donnerstag. Da er das Jahresergebnis aber ohnehin am oberen Ende der vom Unternehmen angegeben Spanne erwarte, sehe er keinen Grund, seine Prognosen anzupassen.

Fraport

Frankfurt - Die Commerzbank hat Fraport nach Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 44,00 Euro belassen. Dank der guten Verkehrszahlen am Frankfurter Flughafen sowie der dynamischen Entwicklung der Beteiligungen in Antalya und Lima habe der Konzern die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag. Die Erhöhung der Unternehmensprognose für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei indes keine Überraschung. Angesichts der mittlerweile recht hohen Bewertung die Aktien laute sein Votum weiter "Hold".

Heidelbergcement

Frankfurt - Das Analysehaus Independent Research (IR) hat Heidelbergcement nach Zahlen von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel auf 43,00 Euro belassen. Aufgrund höherer Kosten habe das Ergebnis im Quartalsvergleich stagniert, schrieb Analyst Stefan Röhle in einer Studie vom Donnerstag. Zudem verzichte Heidelbergcement auch weiterhin auf einen konkreten Ausblick auf das Gesamtjahr 2010, und die Rahmenbedingungen in Nordamerika und Europa blieben schwierig. Das Aufwärtspotenzial für die Aktie sei angesichts der nur langsam voranschreitenden Markterholung begrenzt.

Prosiebensat1

London - Nomura hat das Kursziel für Pro Sieben Sat Eins nach Zahlen von 22,00 auf 24,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Mit unerwartet hohen Werbeerlösen auf dem deutschen Markt habe die Mediengruppe Ergebnisse über der Marktschätzung vorgelegt, schrieb Analyst Matthew Walker in einer Studie vom Donnerstag. Unter den Erwartungen sei dagegen die internationale Free-TV-Sparte im dritten Quartal geblieben, besonders in den Niederlanden habe die Gruppe Anteile am Zuschauermarkt einbüßen müssen. Der Analyst hob seine Schätzungen für die Umsätze im Gesamtjahr 2010 und im Jahr 2011 an.

RHÖN-Klinikum

Frankfurt - Die Commerzbank hat Rhön-Klinikum nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 20,00 Euro belassen. Der Krankenhausbetreiber habe seine und die Erwartungen des Marktes verfehlt, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Das habe an unter den Schätzungen liegenden Zahlen bei der stationären Behandlung von Patienten gelegen. Die auf 145 Mill. Euro präzisierte Nettogewinnprognose des Unternehmens für das Gesamtjahr 2010 liege um fünf Mill. Euro unter seiner Schätzung.

SGL Group

ZÜRich - Die UBS hat die Aktien von SGL Group nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 29,00 Euro belassen. Der Kohlenstoffspezialist habe solide Zahlen für das dritte Quartal 2010 vorgelegt und mit seinem Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) gut sieben Prozent über den durchschnittlichen Schätzungen der Analysten gelegen, schrieb Analyst Sebastian Ubert in einer Studie vom Donnerstag. Er hob hervor, dass der neue Unternehmensausblick von SGL ein um 30 Prozent höheres Ebit impliziert, als es SGL noch zu Beginn des Jahres erwartet hatte.

Tognum

ZÜRich - Die UBS hat das Kursziel für Tognum von 17,00 auf 22,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Umfeld auf fast allen Endmärkten des Herstellers von Antriebs- und Energiesystemen verbessere sich weiter, schrieb Analyst Sebastian Ubert in einer Studie vom Donnerstag. Daher erholten die Umsätze sich früher als erwartet. Das untermauere seine Erwartung einer zweistelligen Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahr 2011. Er habe seine Prognosen bis zum Jahr 2012 angehoben.

Wacker Chemie

Frankfurt - Die Commerzbank hat Wacker Chemie nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 170,00 Euro belassen. Die sehr guten Ergebnisse des Chemiekonzerns hätten ihre Erwartungen übertroffen, schrieb Analystin Lauren Licuanan in einer Studie vom Donnerstag. Die gestiegenen Unternehmensprognosen für 2010 würden nun näher an ihren und den Schätzungen des Marktes liegen.

Freitag

Adidas

London - Nomura hat das Kursziel für Adidas nach Zahlen von 47,00 auf 48,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus angehobenen Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) 2010, schrieb Analystin Allegra Perry in einer Studie vom Freitag. Der deutliche Bewertungsabschlag im Vergleich zum Mitbewerber Nike sei unter anderem mit Blick auf die Kehrtwende bei Reebok und die Erholung in China zu hoch, so die Expertin. Die vom Sportartikelhersteller veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal selbst seien stark ausgefallen.

Beiersdorf

London - Goldman Sachs hat Beiersdorf von der "Conviction Buy List" gestrichen, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das Kursziel wurde von 58,00 auf 55,00 Euro gesenkt. Die Rationalisierungen bei den lagergeführten Artikeln in Europa sowie die unerwartet geringen Fortschritte in China beinhalteten Risiken, begründete Analystin Rosie Edwards in einer Studie vom Donnerstag ihre Entscheidung. Die Margen des Körperpflegekonzerns sollten aber von sinkenden Verlusten im US-Geschäft und geringfügig auch in China profitieren. Der Kurs sollte sich daher auf Zwölfmonatssicht besser entwickeln als der Konsumgütersektor insgesamt, ergänzte die Expertin mit Blick auf ihr "Buy"-Votum.

BNP Paribas

London - Nomura hat BNP Paribas nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Der von der Bank veröffentlichte Reingewinn für das dritte Quartal habe, angetrieben durch das Finanzierungsgeschäft, die Markterwartungen um nahezu zehn Prozent übertroffen, schrieb Analyst Jon Peace in einer Studie vom Freitag. Die vorläufig ausreichende Kapitalisierung sowie die niedrige Bewertung überzeugten mit dem Blick auf das Papier und sollten sich als Kurstreiber für die Anteile an dem Finanzinstitut herausstellen.

Deutsche Euroshop

DÜSseldorf - Die WestLB hat Deutsche Euroshop nach Zahlen von "Add" auf "Neutral" abgestuft. Angesichts des guten dritten Quartals und des erhöhten Ausblicks habe er seine Schätzungen für das operative Ergebnis des auf Einkaufcenter spezialisierten Unternehmens leicht aufgestockt, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Freitag. Die dritte Kapitalerhöhung in diesem Jahr komme nicht überraschend, sie habe sich mit dem Kauf des Billstedt-Center mehr oder weniger angedeutet. Die Abstufung erfolge, da der Kurs seinem bisherigen Ziel von 28,50 Euro bereits sehr nahe gekommen ist.

Deutsche Telekom

DÜSseldorf - Die HSBC hat die Einstufung für die Aktie der Deutschen Telekom nach Zahlen vom dritten Quartal auf "Underweight" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Im dritten Quartal habe sich die Entwicklung des organischen Wachstums verschlechtert, was sich negativ auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ausgewirkt habe, schrieb Analyst Dominik Klarmann in einer Studie vom Freitag. Das organische Wachstum entwickle sich bei den Wettbewerbern des Sektors allgemein besser.

Heidelbergcement

ZÜRich - Die Credit Suisse hat das Kursziel für Heidelbergcement nach Quartalszahlen von 53,00 auf 48,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Der Nettogewinn, der von einer geringeren Steuerbelastung profitiert habe, zeige, dass sich das Unternehmen besser als einige Konkurrenten entwickele, schrieb Analyst Arnaud Lehmann in einer Studie vom Freitag. Das neue Kursziel begründete der Experte mit niedrigeren Umsatz- und Margenerwartungen im Osteuropa- und Nordamerikageschäft. Das Kurspotenzial reiche indes aber immer noch für ein "Outperform"-Votum.

Pfeiffer Vacuum

London - Goldman Sachs hat Pfeiffer Vaccum nach der angekündigten Übernahme von Adixen von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 73,30 auf 105,40 Euro angehoben. Die strategisch sinnvolle Akquisition des Vakuumtechnologie-Experten dürfte die Markterwartungen nach oben schrauben und damit für weitere Kursgewinne sorgen, schrieb Analyst Karan Khemani in einer Studie vom Donnerstag. Er habe seine Gewinnschätzungen für 2011 und 2012 deutlich angehoben, da Pfeiffer zunächst Fremdkapital aufnehmen und anschließend Aktien verkaufen wolle, um die Transaktion zu finanzieren. Abweichend vom sonst üblichen Zeitrahmen gelte das Kursziel auf Sechsmonatssicht.

RWE

London - Barclays hat das Kursziel für RWE von 51,00 auf 42,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Der Wettbewerb durch Solarstrom, ein höherer Kernenergieausstoß sowie die Auswirkungen des starken Euro auf die Kohlepreise belasteten die Strompreise in Deutschland, schrieb Analyst Peter Bisztyga in einer Branchenstudie vom Freitag. Daher habe er seine Gewinnprognosen für 2011 bis 2013 gesenkt. Bei RWE blieben die Dividenden und die Bilanz des Energiekonzerns unter Druck. Daher könnte bereits im Februar 2011 frisches Kapital benötigt werden, ergänzte der Experte mit Blick auf sein Votum.

Wacker Chemie

London - Barclays hat das Kursziel für Wacker Chemie nach Quartalszahlen von 133,00 auf 140,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Das Spezialchemieunternehmen habe die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Rupesh Madlani in einer Studie vom Freitag. Wichtigster Wachstumstreiber bleibe die Polysilizium-Sparte, doch auch die anderen Unternehmensbereiche hätten ihren Beitrag geleistet. Er habe seine Gewinnschätzungen für 2010 und 2011 angehoben, um dem höheren Polysiliziumabsatz sowie der gestiegenen Profitabilität im Bereich Siltronic Rechnung zu tragen.

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