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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 02.11.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 02.11.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 02.11.2010

Aixtron

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Aixtron von 33,40 auf 30,40 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er sei hinsichtlich der Marktentwicklung nach dem Ende des Investitionszyklus in der Licht- und LED-Branche etwas vorsichtiger geworden, schrieb Analyst Adrian Hopkinson in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Gleichzeitig habe er seine Prognosen aufgrund der jüngsten Schwäche des Dollar im Vergleich zum Euro leicht gesenkt.

Bayer

London - Jpmorgan hat Bayer nach Studiendaten zum Gerinnungshemmer Xarelto auf "Overweight" belassen. Da keine Details der Rocket-AF-Studie veröffentlicht worden seien, ließen sich nur schwer eindeutige Schlussfolgerungen ziehen, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Alle Szenarien seien weiter möglich. Sollte sich eine Überlegenheit im Vergleich zu Warfarin zeigen, könnte der Kurs 62 bis 65 Euro erreichen. Kursschwächen im Vorfeld der vollständigen Ergebnisse würden eine Kaufgelegenheit bieten.

Bayer

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Bayer nach ersten Studiendaten für den Gerinnungshemmer Xarelto von 60,00 auf 61,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er werte den Zwischenbericht zur Rocket-AF-Studie positiv, schrieb Analyst Richard Logan in einer Studie vom Dienstag. Die Aktie sollte mit diesen Nachrichten kurzfristig besser als der Sektor laufen und habe auch mittelfristig Potenzial für eine höhere Bewertung.

BP

Paris - Kepler hat die Einstufung für BP nach Zahlen zum dritten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 489,00 Pence belassen. Zwar seien die Kosten für die Ölpest stärker als erwartet gestiegen, auf bereinigter Basis habe BP aber sehr starke Zahlen vorgelegt, schrieb Analyst Bertrand Hodee in einer Studie vom Dienstag.

Centrotherm

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktien von Centrotherm vor Zahlen auf "Buy" und das Kursziel auf 40,00 Euro belassen. Sie rechne für das dritte Quartal mit einem 45-prozentigen Umsatzplus und einer Verdoppelung des operativen Gewinns, schrieb Analystin Katja Filzek in einer Studie am Dienstag. Die Solarfirma sei auf gutem Weg, die Erwartungen für das Gesamtjahr zu erfüllen.

Continental

Frankfurt - Macquarie hat die Einstufung für die Aktien von Continental vor Zahlen auf "Outperform" und das Kursziel auf 75,00 Euro belassen. Die Quartalsergebnisse der Konkurrenz deuteten auf ein starkes Umsatzwachstum und starke Margen bei dem Autozulieferer hin, schrieb Analyst Jens Schattner in einer Studie am Dienstag. Die Chancen für eine Anhebung der Gesamtjahresziele stünden daher gut.

Continental

Paris - Cheuvreux hat die Einstufung für die Aktien von Continental nach optimistischen Aussagen des Firmenchefs Elmar Degenhardt zum Sparprogramm auf "Outperform" und das Kursziel auf 70,00 Euro belassen. Die neuen Sparziele deckten sich mit ihren Prognosen, schrieben die Analysten in einer Studie am Dienstag. Offenbar bereite Degenhardt den Markt auf ein starkes Quartalsergebnis vor. Sie rieten daher zum Kauf von Conti-Aktien.

Continental

Frankfurt - Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel für Continental vor Zahlen von 56,00 auf 75,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Eine positive Überraschung bei der Zahlenvorlage sowie eine Anhebung der Jahresprognose seien gut möglich, schrieb Analyst Tim Schuldt in einer Studie vom Dienstag. Das Unternehmen sei auf einem sehr guten Weg, einen neuen Rekordgewinn pro Aktie im nächsten Jahr zu erreichen, wobei die Aktie momentan noch 40 Prozent unter ihrem historischen Höchststand gehandelt werde.

Deutsche Boerse

London - Barclays hat die Einstufung für die Aktien der Deutschen Börse auf "Underweight" und das Kursziel auf 47,00 Euro belassen. 2010 sei angesichts der starken Kursschwankungen und des geringen Risiko-Appetits der Anleger für die Finanzdienstleister ein schwieriges Jahr, schrieb Analyst Daniel Garrod in einer Branchenstudie am Dienstag. Dank der Kursgewinne an den Aktienmärkten im dritten Quartal stiegen die Gewinnerwartungen aber wieder.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Börse nach Umsatzzahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Der Börsenbetreiber habe auf den Systemen Xetra und Eurex im Vergleich zum Vorjahr schwächere Handelsstatistiken für Oktober ausgewiesen, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Dienstag. Ursachen dafür seien relativ hohe Vorjahreswerte sowie die geringe Volatilität im Oktober gewesen.

Drillisch

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Drillisch vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 6,00 Euro belassen. Der Umsatz des Mobilfunkunternehmens dürfte im dritten Quartal mit erwarteten 90 Mill. Euro stabil geblieben sein, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Dienstag. Das bereinigte Ergebnis sollte hingegen um fünf Prozent gestiegen sein. Mit seiner operativen Dynamik und einer überdurchschnittlichen Dividendenrendite sei Drillisch ein risikoarmes Investment in der Mobilfunkbranche.

DRÄGerwerk

DÜSseldorf - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Drägerwerk vor Quartalszahlen von 72,00 auf 68,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Halten" belassen. Unterm Strich rechne sie mit starken Ergebnissen, die deutlich über den Vorjahreszahlen liegen sollten, schrieb Analystin Leslie Iltgen in einer Studie vom Dienstag. Der Medizintechnik-Hersteller profitiere von einer guten Auftragslage, Wechselkurseffekten sowie Einsparungen im Rahmen des Turnaround-Programms. Im kommenden Jahr dürften die positiven Wechselkurseffekte aber nicht anhalten, weshalb das Votum unverändert bleibe. Das neue Kursziel trage gesunkenen Erwartungen für das Nettoergebnis Rechnung, da die neue Aktiengewichtung die Gewinnentwicklung je Aktie verfälsche.

Fielmann

London - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Fielmann aus Bewertungsgründen von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft, das Kursziel aber von 63,00 auf 69,00 Euro angehoben. Die Aktie habe die vergangenen Monate deutlich zugelegt und notiere derzeit mit einem Aufschlag von 15 bis 20 Prozent gegenüber ihrem historischen Durchschnitt, begründete Analyst Flavio Cereda sein neues Votum in einer Studie vom Dienstag. Operativ stehe die Optikerkette nach wie vor gut da. Er habe deshalb seine Wachstumsprognosen für die Jahre 2011 und 2012 von neun auf 13 Prozent angehoben.

FMC

London - Die Berenberg Bank hat die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) nach Zahlen auf "Buy" und das Kursziel auf 51,00 Euro belassen. Der Dialyse-Konzern habe ein ordentliches Ergebnis zum dritten Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Tom Jones in einer Studie am Dienstag. Die Umsätze seien zwar im Rahmen seiner Prognosen, aber etwas besser als vom Markt erwartet ausgefallen. Vor allem das Dienstleistungsgeschäft habe sich besser entwickelt als angenommen.

FMC

DÜSseldorf - Die WestLB hat Fresenius Medical Care (FMC) nach Quartalszahlen auf "Neutral" belassen. Nicht zuletzt aufgrund eines gestiegenen Umsatzes pro Behandlung in den USA habe der Dialysespezialist seine Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Dienstag. Gesunde Umsätze mit Dialyseprodukten hätten ebenfalls dazu beigetragen.

FMC

Frankfurt - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Fresenius Medical Care (FMC) nach Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 47,00 Euro belassen. Auf der Konzernebene lägen die Quartalsergebnisse leicht über den Erwartungen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Dienstag. Besonders das nordamerikanische Geschäft habe dabei eine sehr gute Entwicklung gezeigt. Zudem stellte der Experte heraus, dass der Dialysekonzern seine Jahresprognose erhöhte. Der Analyst erwägt die Anhebung seiner Ebit-Schätzungen für das Gesamtjahr.

FMC

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Fresenius Medical Care FMC nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 50,00 Euro belassen. Der Dialysespezialist habe mit der Vorlage der Kennziffern zum dritten Quartal seine Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Martin Wales in einer Studie vom Dienstag. Da FMC die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2010 unverändert belassen und jene für den Überschuss nur marginal angehoben habe, dürften sich die Konsensschätzungen kaum ändern, glaubt der Experte.

FMC

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für FMC nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Der Umsatz des Dialyse-Spezialisten zum dritten Quartal habe seine Erwartungen erfüllt, während das operative Ergebnis etwas besser als prognostiziert ausgefallen sei, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Dagegen sei der Überschuss aufgrund einer unerwartet hohen Steuerquote knapp unter seiner Schätzung geblieben.

Freenet

Frankfurt - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Freenet vor Zahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Er rechne im dritten Quartal mit einem steigenden Cash Flow und glaube, dass die niedrige Arbeitslosenquote in Deutschland die Geschäftsentwicklung weiter antreiben werde, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Dienstag. Auch wenn sein Kursziel schon annähernd erreicht sei, halte er an seinem Votum fest.

Fresenius Medical Care

Stuttgart - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) nach Zahlenvorlage auf "Buy" mit einem Ziel von 52,00 Euro belassen (Kurs: 45,40 Euro). Analyst Karl-Heinz Scheunemann sprach in einer Studie am Dienstag von einem weiteren "soliden Quartal".

Fresenius VorzÜGE

DÜSseldorf - Die WestLB hat Fresenius nach Quartalszahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 59,00 Euro belassen. Die starken Ergebnisse des Gesundheitskonzerns hätten seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Oliver Kämmerer in einer Studie vom Dienstag. Das habe größtenteils an der guten Entwicklung der Konzerntöchter Kabi und APP gelegen. Der Experte wird eventuell sein Kursziel anheben.

Fresenius VorzÜGE

Frankfurt - Die Investmentbank Equinet hat die Vorzüge von Fresenius nach Zahlen auf "Reduce" mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Die vorgelegten Quartalsergebnisse hätten seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Edouard Aubery in einer Studie vom Dienstag. Besonders die Kabi-Sparte des Unternehmens habe beim Umsatz und beim Gewinn positiv überrascht. Für eine mögliche Zielpreiserhöhung der Fresenius-Papiere wollte der Analyst aber zunächst die Aussagen auf einer folgenden Telefonkonferenz abwarten.

Fresenius VorzÜGE

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Fresenius nach Zahlen auf "Buy" mit dem Kursziel 71,00 Euro belassen. Die Kennziffern des Gesundheitskonzerns zum dritten Quartal hätten seine Prognosen und auch die durchschnittlichen Analystenschätzungen (Konsens) teilweise klar übertroffen, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Dienstag. Auch die vom Unternehmen erhöhten Umsatz- und Ergebnisziele für 2010 lägen nun über seinen Erwartungen und den durchschnittlichen Marktprognosen.

Fresenius VorzÜGE

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fresenius nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Der Gesundheitskonzern habe exzellente Kennziffern für dritte Quartal ausgewiesen, wobei die Entwicklung der Tochter Fresenius Kabi herausrage, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Dienstag. Die Erhöhung der Jahresprognosen sei die logische Konsequenz dieser auf ganzer Linie starken Performance.

GEA

Frankfurt - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Gea nach Zahlen von 18,50 auf 21,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Quartalszahlen seien leicht über seinen Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Dienstag. Lediglich das Wärmeaustauschgeschäft steche negativ hervor. Die Jahresprognose für den Auftragseingang hält der Analyst für konservativ. Einen drastischen Kursanstieg durch den positiven Unternehmenstrend sieht er nicht, da die zu erwartende operative Verbesserung bereits weitgehend eingepreist sei.

Hochtief

Frankfurt - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hochtief nach einer Gewinnwarnung der australischen Tochter Leighton auf "Buy" mit einem Kursziel von 90,00 Euro belassen. Die Absenkung des Gewinnausblicks von Leighton dürfte auch die Hochtiefaktie für einen Moment belasten, schrieb Analyst Ingbert Faust in einer Studie vom Dienstag. In der Vergangenheit sei jedoch auf kurze Talfahrten nach unerwarteten Verlusten normalerweise eine schnelle Erholung der Aktie gefolgt. Zudem werde sich der negative Einfluss des starken Australischen Dollars auf Leighton nicht vollständig auf das in Euro wirtschaftende deutsche Unternehmen übertragen. Der Analyst behielt seinen positive Einschätzung zu Hochtief bei.

Hochtief

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Hochtief nach einer Gewinnwarnung der australischen Tochter Leighton auf "Add" mit einem Kursziel von 61,00 Euro belassen. Nach ersten Berechnungen könnte der Vorsteuergewinn von Hochtief im laufenden Jahr um fünf bis sieben Prozent sinken, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Dienstag. Zudem könnte die Leighton-Nachricht der Aktie des Baukonzerns kurzfristig Verluste bescheren.

Hochtief

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Hochtief vor Zahlen von 67,00 auf 69,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Baukonzern dürfte für das dritte Quartal einen Anstieg des Vorsteuergewinns von 24 Prozent ausweisen, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Dienstag. Der Überschuss sollte um 16 Prozent gestiegen sein. Er rechne damit, dass Hochtief seine Jahresprognosen erhöhen wird. Das neue Kursziel reflektiere seine höhere Bewertung der australischen Hochtief-Tochter Leighton.



London - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für die Vorzüge von Hugo Boss nach endgültigen Zahlen auf "Buy" und das Kursziel auf 51,00 Euro belassen. Das Umsatz-Wachstum des Mode-Herstellers sei in allen Regionen beeindruckend ausgefallen, schrieb Analystin Anna Patrice in einer Studie am Dienstag. Außerdem habe das Unternehmen seine Brutto-Marge gesteigert. Vor diesem Hintergrund steige die Chance auf eine Anhebung der Dividende oder eine Sonderausschüttung. Er rechne mit weiter steigenden Markterwartungen.



Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Hugo Boss nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 48,00 Euro belassen. Die endgültigen Kennziffern des Modekonzerns zum dritten Quartal hätten den vorläufigen Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Andreas Riemann in einer Studie vom Dienstag. Auch die Unternehmensziele für 2010, wonach der Umsatz um fünf Prozent und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 20 Prozent wachsen soll, seien bestätigt worden.

K+S

London - Die Berenberg Bank hat K+S vor Zahlen von "Hold" auf "Buy" heruntergestuft, aber das Kursziel auf 55,00 Euro belassen. Nach den starken Zahlen des Konkurrenten Potash rechne er zwar mit einem guten Quartalsergebnis, schrieb Analyst Gunnar Cohrs in einer Studie am Dienstag. Die guten Geschäftsaussichten des Düngemittel-Herstellers seien aber bereits im Aktienkurs eingepreist.

Kabel Deutschland

DÜSseldorf - Die WestLB hat Kabel Deutschland auf "Neutral" belassen. Die angestrebte größere Flexibilität hinsichtlich der Dividendenzahlungen, möglicher Übernahmen sowie die gewünschte Vermeidung einer großen, notwendigen Refinanzierung im März 2012 führe zu höheren Fremdkapitalkosten, schrieb Analyst Wolfgang Specht in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld habe er auf eine kostengünstigere Refinanzierung gehofft, die möglicherweise in einer höheren Bewertung hätte resultieren können.

Kuka

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktien von Kuka vor Zahlen auf "Hold" und das Kursziel auf 13,50 Euro belassen. Er rechne mit einer anhaltend hohen Dynamik bei den Auftragseingängen, schrieb Analyst Bastian Synagowitz in einer Studie am Dienstag. Allerdings rechne er damit, dass der große Anteil des ertragsschwachen Geschäfts mit den Autobauern die Margen des Industrieroboter-Bauers deckeln werde.

Linde

DÜSseldorf - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 125,00 (Kurs: 102,55) Euro belassen. Die Bilanz des Industriegase-Spezialisten und Anlagenbauers zum dritten Quartal habe im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Dienstag. Auch der Ausblick entspreche seinen Prognosen. Er sieht daher derzeit keinen Grund für eine Änderung seiner Schätzungen.

Linde

DÜSseldorf - Die WestLB hat Linde nach Quartalszahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 116,00 Euro belassen. Unter dem Strich habe der Industriegase-Produzent gute Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Norbert Barth in einer Studie vom Dienstag. Diese hätten seine Erwartungen erfüllt, aber nicht für eine positive Überraschung gesorgt. Infolge der Zahlen denkbare Gewinnmitnahmen dürften zu guten Kaufgelegenheiten führen. Der Experte begründete dies mit dem erwarteten Wachstum der Gasindustrie in den kommenden Jahren.

Linde

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Linde nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 96,00 Euro belassen. Umsatz und Ergebnis des Industriegase-Konzerns seien im dritten Quartal vor allem aufgrund positiver Währungseffekte leicht besser als vom Markt erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Dienstag. Allerdings habe sich die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) mit 22,7 Prozent gegenüber der hohen Vorquartalsquote von 23,5 Prozent reduziert.

Metro

ZÜRich - Die UBS hat Metro nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 45,00 (Kurs: 51,150) Euro belassen. Das operative Ergebnis des Handelskonzerns zum dritten Quartal habe die durchschnittliche Markterwartung übertroffen, schrieb Analyst Matthew Taylor in einer Studie vom Dienstag. Dabei habe die starke Entwicklung der Sparten Real sowie Cash & Carry herausgeragt. Allerdings sei die Aktie in Erwartung guter Zahlen bereits in den vergangenen drei Monaten um rund 20 Prozent gestiegen, gab der Experte zu bedenken.

Metro

DÜSseldorf - Die WestLB hat Metro nach Quartalszahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 58,00 Euro belassen. Der Handelskonzern habe seine Prognosen und die Erwartungen des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Thomas Rosenke in einer Studie vom Dienstag. Dazu habe in erster Linie die Sparte Cash & Carry beigetragen.

Metro

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro nach Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 51,90 Euro belassen. Der Handelskonzern habe starke Kennziffern zum dritten Quartal geliefert, die seine Erwartungen übertroffen hätten, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag. Die hervorragenden operativen Ergebnisse der Sparten Cash & Carry sowie Real verdeutlichten den Erfolg des Sparprogramms Shape 2012. Der Experte hob zudem die von Metro erhöhte Jahresprognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hervor.

RWE

Frankfurt - Macquarie hat die Einstufung für die Aktien von RWE vor Zahlen auf "Neutral" und das Kursziel auf 64,00 Euro belassen. Er rechne für die ersten neun Monate des laufenden Jahres mit einem 14-prozentigen Anstieg des Netto-Gewinns, schrieb Analyst Matthias Heck in einer Studie am Dienstag. Eine Anhebung der Gesamtjahres-Prognose durch den Versorger sei nicht zu erwarten. Auch rechne er nicht mit konkreten Aussagen zur derzeit überarbeiteten mittelfristigen Strategie.

Ryanair

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Ryanair nach Zahlen von 4,96 auf 5,25 Euro angehoben und die Einstufung auf "Conviction Buy" belassen. Trotz einer besser als erwarteten Umsatzentwicklung im zweiten Geschäftsquartal und des angehobenen Ausblicks für die Durchschnittserlöse des Geschäftsjahres 2010/11 habe ihn der Quartalsausweis des Billigfliegers enttäuscht, schrieb Analyst Hugo Scott-Gall in einer Studie vom Dienstag. Dies ändere jedoch nichts an seiner grundsätzlich positiven Einschätzung für Ryanair. Die Aktie sei angesichts des starken Cash Flows klar unterbewertet.

Ryanair

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Ryanair nach Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal von 5,20 auf 5,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Trotz übertroffener Umsatzerwartungen habe der Gewinn seine Erwartungen aufgrund höherer Kosten verfehlt, schrieb Analyst Andrew Light in einer Studie vom Dienstag. Er habe seine Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr daraufhin gesenkt. Unter dem Strich zähle der Billigflieger aber weiter zu den Gewinnern in der Luftfahrtbranche. Das Unternehmen sollte von den Kapazitätssenkungen der großen Fluggesellschaften auf den Kurzstrecken und dem Ausscheiden kleinerer Wettbewerber profitieren.

SAP

London - Barclays hat die Einstufung für die Aktien von SAP auf "Overweight" und das Kursziel auf 41,00 Euro belassen. Der Markt unterschätze die Aussichten für die Erholung des Geschäfts bei dem Software-Hersteller, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Studie am Dienstag. Das schwache Abschneiden bei Großkunden-Aufträgen im zweiten und dritten Quartal sei lediglich die Folge von hinausgezögerten Bestellungen. Daher rechne er in den kommenden Quartalen mit steigenden Konsens-Prognosen.

Siemens

London - Jpmorgan hat Siemens auf "Overweight" belassen. Die Investitionen der Versorger in Stromleit- und Übertragungstechnik dürften 2011 und 2012 steigen, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zudem könnten auch die Preise wieder steigen. Allerdings dürfte auch der Wettbewerb zunehmen.

SKY Deutschland

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat Sky Deutschland nach der jüngsten Kursrally von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 1,50 auf 1,40 Euro gesenkt. Der 58-prozentige Kursanstieg seit Mitte Oktober basiere offenbar auf sehr optimistischen Markterwartungen hinsichtlich starker Zahlen zum dritten Quartal, einer möglichen Prognoseerhöhung und/oder einer Kooperation mit einem Kabelnetzbetreiber, schrieb Analyst Polo Tang in einer Studie vom Dienstag. Er gehe jedoch davon aus, dass die Abonnentenzahl des Bezahlsenders den Markt enttäuschen werde.

Stada

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Stada vor Zahlen von 27,00 auf 24,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Der Generika-Anbieter sollte für das dritte Quartal einen stabilen Umsatz von 381 Mill. Euro ausweisen, schrieb Analyst Marcus Bäumer in einer Studie vom Dienstag. Angesichts der von Stada bereits kommunizierten Abschreibungen auf das Serbien-Geschäft rechne er mit einem um 49 Prozent auf 22 Mill. Euro gesunkenen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit). Er habe deshalb auch seine Ergebnisprognosen für die Jahre 2010 und 2011 reduziert.

TNT

London - Macquarie hat die Einstufung für die Aktien von TNT nach Zahlen auf "Outperform" und das Kursziel auf 27,00 Euro belassen. Das Quartalsergebnis des Brief- und Paket-Beförderers sei besser als es auf den ersten Blick aussehe, schrieb Analyst Robert Joynson in einer Studie am Dienstag. Rechne man die Pensionsrückstellungen heraus, sei das Brief-Geschäft deutlich besser gelaufen, als es das operative Ergebnis vermuten lasse. Der Gewinn im Paket-Geschäft dürfte durch Einmal-Effekte um etwa fünf Mill. Euro geschmälert worden sein.

Vossloh

DÜSseldorf - Das Bankhaus Lampe hat Vossloh nach Quartalszahlen und der jüngst guten Kursentwicklung von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, das Kursziel aber von 91,00 auf 93,00 Euro angehoben. Dank der Sparte Rail Infrastructure habe der Verkehrstechnologiekonzern überzeugende Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Sebastian Hein in einer Studie vom Dienstag. Die bestätigte Unternehmensprognose eines Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) von mehr als 150 Mill. Euro impliziere ein schwaches Schlussquartal und sei daher zu niedrig. Er rechne mit 160 Mill. Euro. Das Kursziel habe er nach einer Anpassung des Bewertungsmodells angehoben.

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