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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 02.12.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 02.12.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 02.12.2010

ABB LTD

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für ABB von 25,00 auf 22,00 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Steigende Kapazitätsauslastungen sowie Rekordwerte bei Profitabilität und Cash Flow dürften die Investitionsneigung der Industrieunternehmen weiter stärken und den führenden europäischen Anlagenbauern zu höherem organischen Wachstum verhelfen, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Sektor sollte im kommenden Jahr eine anhaltend starke Nachfrage in den Schwellenländern sowie eine Erholung in den USA und Europa sehen. Für den Schweizer Industriekonzern habe er jedoch seine Gewinnerwartungen für 2010 und 2011 leicht reduziert.

Aixtron

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Aixtron auf "Buy" mit einem Kursziel von 39,00 Euro belassen. Aixtron trage zur Entwicklung der Branche für LED-Beleuchtung entscheidend bei, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Experte geht davon aus, dass die Nachfrage nach LED-Beleuchtung in der Zeit von 2009 bis 2015 um jährlich 52 Prozent steigen wird. Das Aixtron-Papier sei in den vergangenen drei Jahren mit dem 20- bis 35-fachen des jeweils auf Zwölfmonatssicht bezogenen Gewinns je Aktie gehandelt worden, so Schupp weiter. Er bewerte Aixtron allerdings lediglich am unteren Ende dieser Spanne, um dem derzeit hohen Auftragsniveau Rechnung zu tragen.

Clariant

London - Barclays hat das Kursziel für Clariant von 22,30 auf 24,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Zahlreiche europäische Chemiewerte hätten zuletzt kräftig zugelegt, so dass weiteres Aufwärtspotenzial zunächst fraglich sei, schrieb Analyst James Knight in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Experte bleibt mit Blick auf den Chemiesektor aber weiterhin "bullish" und hält seine derzeitigen Umsatzerwartungen für 2011 sogar eher noch für konservativ. Den Sektor stuft er daher unverändert mit "Positive" ein. Bei Clariant wirkten sich vor allem Kostensenkungen positiv aus.

Deutsche Boerse AG

MÜNchen - Die italienische Großbank Unicredit hat die Einstufung für Deutsche Börse nach den Handelszahlen für November auf "Buy" mit einem Kursziel von 65,00 Euro belassen. Insgesamt habe der abgelaufene Monat zuversichtlicher gestimmt als das schwache dritte Quartal und der Oktober, schrieb Analyst Bernd Müller-Gerberding in einer Studie vom Donnerstag. Das US-Optionsgeschäft als Schwachpunkt habe keine Trendwende gesehen und werde wohl, wie von ihm erwartet, nicht um eine weitere Abschreibung auf die ISE herumkommen. Robuste Volumina in Europa stützten allerdings seine insgesamt positive Haltung.

GEA Group

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Gea auf "Buy" mit einem Kursziel von 23,00 Euro belassen. Steigende Kapazitätsauslastungen sowie Rekordwerte bei Profitabilität und Cash Flow dürften die Investitionsneigung der Industrieunternehmen weiter stärken und den führenden europäischen Anlagenbauern zu höherem organischen Wachstum verhelfen, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Sektor sollte im kommenden Jahr eine anhaltend starke Nachfrage in den Schwellenländern sowie eine Erholung in den USA und Europa sehen. Einige Mittelständler wie Gea und Demag Cranes könnten zusätzlich von Übernahmefantasien profitieren. Unter den Midcaps bevorzuge er Gea, Andritz , Zumtobel , Palfinger , Schindler, Rotork und Weir.

K+S

London - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für K+S nach der angekündigten Übernahme von Potash One in Kanada von 56,00 auf 59,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Dies sei ein guter Schritt, den sinkenden Reserven und hohen Produktionskosten entgegenzusteuern, schrieb Analystin Sophie Jourdier in einer Studie vom Donnerstag. Das Volumen der Übernahme könne K+S locker stemmen.

Kabel Deutschland

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Kabel Deutschland von 36,00 auf 41,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Kabelnetzbetreiber zeichne sich in einem schwächelnden und von Preisdruck geprägten Breitbandmarkt durch Marktanteilsgewinne aus, schrieb Analyst Polo Tang in einer Studie vom Donnerstag. Vor allem überzeuge aber die zunehmende Berechenbarkeit künftiger Cash-Rückflüsse, begründete der Experte die Zielerhöhung. Kurzfristig sollte die Aktie nach dem 60-Prozent-Kursanstieg seit dem Börsengang eine Atempause einlegen. Er habe das Papier deshalb von seiner "Most Preferred"-Liste gestrichen.

Philips Electronics NV

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Philips Electronics von 25,50 auf 22,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Steigende Kapazitätsauslastungen sowie Rekordwerte bei Profitabilität und Cash Flow dürften die Investitionsneigung vieler Unternehmen weiter stärken und den führenden europäischen Anlagenbauern und Elektrokonzernen zu höherem organischen Wachstum verhelfen, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Der Sektor sollte im kommenden Jahr eine anhaltend starke Nachfrage in den Schwellenländern sowie eine Erholung in den USA und Europa sehen. Bei dem niederländischen Elektronikanbieter dürften Umsatz und Ertrag jedoch unterdurchschnittlich ausfallen.

RHÖN-Klinikum AG

London - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Rhön-Klinikum von 18,00 auf 17,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Analyst Andrew Olanow begründete das neue Ziel in einer Studie vom Donnerstag mit Sorgen um die möglichen Auswirkungen der Gesundheitsreform. Die erwartete Privatisierungswelle habe nach wie vor noch nicht stattgefunden. Hiervon erwarte sich der Markt einen Umsatzschub für die privaten Klinikbetreiber.

Schneider Electric

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat Schneider Electric von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 105,00 auf 130,00 Euro angehoben. Steigende Kapazitätsauslastungen sowie Rekordwerte bei Profitabilität und Cash Flow dürften die Investitionsneigung der Industrieunternehmen weiter stärken und den führenden europäischen Anlagenbauern zu höherem organischen Wachstum verhelfen, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Im kommenden Jahr sollte der Sektor von einer anhaltend starken Nachfrage in den Schwellenländern sowie einer Erholung in den USA und Europa profitieren. Unter den größten Branchenvertretern seien Siemens , Schneider, Volvo, Scania , SKF und Assa Abloy seine "Top Picks".

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