dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 03.09.2010

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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 03.09.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 03.09.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 03.09.2010

Burger King Holdings

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Burger King nach dem angekündigten Verkauf der Fast-Food-Kette an die Beteiligungsgesellschaft 3G Capital von "Buy" auf "Sell" abgestuft. Das Kursziel aber wurde von 19 auf 24 Dollar erhöht, wie aus der Studie vom Freitag hervorgeht. Nach Ansicht von Analyst Jason West ist kein Bieterstreit mit höheren Angeboten zu erwarten. Anstelle von Burger King favorisiere er im Fast-Food-Sektor die Papiere der Wendy"s/Arby"s Group . Der Wettbewerber biete ein erfolgreiches Frühstücksortiment an, hieß es.

Continental AG

London - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Continental nach einer Investorenveranstaltung des Großaktionärs Schaeffler auf "Buy" mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Für die Conti-Minderheitsaktionäre sei es wichtig, ein besseres Bild von Schaeffler zu bekommen, da sie irgendwann an dem Konzern beteiligt sein könnten, schrieb Analyst Philip Watkins in einer Studie vom Freitag. Allerdings habe die Veranstaltung keine weiteren Hinweise darauf gegeben, wann und wie es zu einem Zusammenschluss der beiden Konzerne kommen werde und wie die künftige Struktur dann aussehen könne. Er bleibe jedoch für die Conti-Aktie positiv gestimmt.

Deutsche Post AG

MÜNchen - Die Unicredit hat die Einstufung für die Aktie von Deutschen Post nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zu den vermeintlichen Staatsbeihilfen auf "Buy" mit einem Kursziel von 16,00 Euro belassen. Da die Höhe des Bußgeldes hoch gewesen wäre, sei die Entscheidung positiv zu werten, schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom Freitag. Die Kursreaktion habe allerdings eher die Erleichterung der Marktteilnehmer reflektiert, statt dass sie als eine Veränderung der wirtschaftlichen Aussichten für den Konzern gewertet werde.

Fresenius Medical Care

London - Morgan Stanley hat Fresenius Medical Care (FMC) nach dem zweiten Tag einer Analystenveranstaltung auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 40,00 (Kurs: 43,21) Euro belassen. Der Aufbau eines breit gefächerten und einzigartigen Therapieangebotes für Nierenkrankheiten komme gut voran und dürfte für langfristige Wettbewerbsvorteile sorgen, schrieb Analyst Michael Jüngling in einer Studie vom Freitag. Auf Zwölfmonatssicht bevorzuge er aber die Aktie der Konzernmutter Fresenius .

Fresenius Medical CA

London - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für FMC nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Veranstaltung habe kaum neue Informationen über den Einfluss des neuen Abrechnungssystems für Leistungspakete geliefert, schrieb Analystin Cora Mccallum in einer Studie vom Freitag. Die Unternehmensziele für die Jahre 2010 bis 2013 lägen im Rahmen der Konsensschätzungen. Insofern sehe er kurzfristig keine Kurstreiber. Langfristig sei die Aktie jedoch ein gutes, defensives Investment.

Heidelbergcement AG

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Heidelbergcement von 62,00 auf 48,10 (Kurs: 34,325) Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Das neue Ziel reflektiere sinkende Gewinne in der Baustoffbranche sowie das schwache Konjunkturumfeld in den USA, schrieb Analystin Alejandra Pereda in einer Sektorstudie vom Freitag.

Lafarge

London - Morgan Stanley hat das Kursziel für Lafarge von 65,00 auf 50,40 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. Das neue Ziel reflektiere sinkende Gewinne in der Baustoffbranche sowie das schwache Konjunkturumfeld in den USA, schrieb Analystin Alejandra Pereda in einer Sektorstudie vom Freitag. Doch selbst vor diesem Hintergrund sei das Papier des französischen Baustoffproduzenten unterbewertet.

MAN AG

London - Die HSBC hat MAN von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 70,00 auf 75,00 Euro angehoben. Vor allem aufgrund der Entwicklung auf dem brasilianischen LKW-Markt und der Erholung im Schiffsbau habe er seine Prognosen für den Industriekonzern für die Jahre 2010 bis 2012 angehoben, schrieb Analyst Colin Gibson in einer Studie vom Freitag. Allerdings reiche das Kurspotenzial nicht mehr für ein "Overweight"-Votum aus. Insgesamt sei der Investitionsgütersektor allerdings günstiger bewertet als noch Ende März.

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