dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 06.09.2010

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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 06.09.2010

Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.09.2010

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.09.2010

Alfa Laval

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Alfa Laval nach der Vorlage eines Gebots für den schwedischen Konkurrenten Munters auf "Outperform" mit einem Kursziel von 125 schwedischen Kronen belassen. Angesichts der historischen Margen von Munters sehe die Prämie auf den Schlusskurs vom vergangenen Freitag gut aus, schrieb Analyst Patrik Sjoblom in einer Studie vom Montag. Gleichzeitig hob der Experte aber hervor, dass die beiden Großaktionäre bereits ihre Bereitschaft signalisiert hätten, dem Geschäft zuzustimmen, vorausgesetzt es gebe kein höheres Gebot von anderer Seite. Hier könne er sich lediglich die deutsche Gea Group als potenziellen Gegenbieter des schwedischen Industrieunternehmens vorstellen, schrieb der Analyst.

Axel Springer

Hamburg - Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Axel Springer angesichts der nun feststehenden Aufnahme in den MDax auf "Buy" mit einem Kursziel von 121 Euro belassen. Der am 20. September erfolgende Aufstieg dürfte die Aktie des Medienkonzerns allein schon im Hinblick auf Indexkäufe und längerfristige Investorenentscheidungen stützen, schrieb Analyst Jonathan Helliwell in einer Studie vom Montag.

Axel

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Axel Springer nach dem Aufstieg in den MDax auf "Add" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Die Entscheidung dürfte angesichts der Platzierung des Medienkonzerns in der Liquiditäts-Rangliste der Deutschen Börse knapp gewesen sein, schrieb Analyst Dirk Voigtländer in einer Studie vom Montag. Das Problem mit der Handelbarkeit dürfte aber mit der Platzierung eigener Aktien sowie eines Deutsche-Bank-Anteils gelöst werden.

Bayer

Hamburg - M.M.Warburg hat die Einstufung für die Aktie von Bayer auf "Buy" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Die detaillierten Daten der Phase-III-Studie des Mittels Xarelto mit dem Wirkstoff Rivaroxaban reflektierten das zukünftige Potenzial des Gerinnungshemmers, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer am Montag veröffentlichten Studie. Die derzeitige Bewertung der Aktie spiegle hingegen nicht den möglichen Erfolg von Xarelto wider.

BMW

London - Die Citigroup hat die Einstufung für BMW auf "Buy" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Der Autobauer habe sich im zweiten Quartal insgesamt besser entwickelt als die Konkurrenz, schrieb Analyst John Lawson in einer Studie vom Montag. Die Glaubwürdigkeit der Strategieziele des Managements steige. Der Analyst gab sich insbesondere für die kommenden zwei Jahre optimistisch.

Beiersdorf

London - Barclays Capital (Barcap) hat das Kursziel für Beiersdorf von 45,50 auf 38,00 (Kurs: 43,320) Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Die Halbjahreszahlen ließen einen Rückgang in der Konsumsparte, dem Kerngeschäft der Hamburger, erkennen, schrieb Analystin Susanne Seibel in einer Branchenstudie vom Montag. Daher sei das Papier der Hamburger das von Seibel im europäischen Konsumgüter- und Nahrungsmittelsektor am wenigsten favorisierte.

Bilfinger Berger

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktie von Bilfinger Berger von 70,00 auf 66,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Umwandlungsprozess des Baukonzerns gehe zwar mit einigen Verzögerungen voran, das Kerngeschäft sei allerdings stabil, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer Studie vom Montag. Die Bewertung der Aktie sei attraktiv und berücksichtige bereits mehr als ausreichend den fehlgeschlagenen Börsengang des Australien-Geschäfts sowie die Unsicherheiten mit den Problemen beim Bau der Kölner U-Bahn. Die Kurszielsenkung begründet der Analyst mit gesunkenen Bewertungskennziffern.

Continental

London - Die Citigroup hat die Einstufung für Continental auf "Buy" mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Der Autozulieferer wachse schneller als der Markt und sei in den entscheidenden Geschäftsfeldern wie etwa Kraftstoffeffizienz oder Sicherheitssysteme gut positioniert, schrieb Analyst Philip Watkins in einer Studie vom Montag.

Daimler

London - Die Citigroup hat die Einstufung für Daimler auf "Hold" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Auch wenn der Autobauer beim Betriebsergebnis Fortschritte gemacht habe, werde dies vom Markt derzeit noch nicht anerkannt, schrieb Analyst John Lawson in einer Studie vom Montag. Investoren bauten ihre Erwartung für den Konzern wohl eher auf die wirtschaftliche Erholung, die eventuell doch nicht so rasch vonstatten gehen könnte.

Deutsche Bank

Paris - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für die Deutsche Bank in einer Studie zur möglichen Komplettübernahme der Postbank auf "Buy" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Er gehe davon aus, dass die Übernahmemodalitäten derzeit nachverhandelt würden, um den Schritt herauszuzögern, schrieb Analyst Dirk Becker in der Studie vom Montag. Dies würde den Postbank-Kurs belasten und wäre positiv für die Deutsche Bank. Würde der Schritt jetzt vollzogen, würde die Kernkapitalquote auf sechs Prozent fallen und ein Kapitalbedarf von sieben Mrd. Euro entstehen. Es sei daher aus Sicht der Deutschen Bank sinnvoll, ihn so lange wie möglich aufzuschieben.

Deutsche Postbank

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Postbank auf "Neutral" belassen. Da vermutlich erst bis Ende 2010 Details zu den Anforderungen von "Basel III" bekannt würden, bleibe die Unsicherheit über den zusätzlichen Kapitalbedarf einiger Banken, schrieb Analyst Neil Smith in einer Studie vom Montag. Die Postbank-Bewertung weise nach zuletzt überdurchschnittlicher Kursentwicklung einen deutlichen Aufschlag zum Sektor auf. Angesichts eines möglichen Übernahmeangebots der Deutschen Bank bleibe die Einstufung aber "Neutral".

EON

Paris - Exane BNP Paribashat die Einstufung für Eon auf "Underperform" mit einem Kursziel von 19,50 Euro belassen. Stufenweise niedrigere Strompreise in Deutschland dürften den Versorger belasten, schrieb Analyst Benjamin Leyre in einer am Montag vorgelegten Branchenstudie. Dazu komme dann noch ein politisches Umfeld in Deutschland, das Eon keineswegs begünstige, so der Experte mit Blick auf die Brennelementesteuer.

EON

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Eon nach der Einigung der Koalition auf längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke auf "Neutral" belassen. Die finanziellen Belastungen für die Versorger seien einen Tick niedriger als bislang einkalkuliert, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Montag. Daher seien seine Ergebnisprognosen leicht gestiegen. Zudem gehe er davon aus, dass Eon nun seine Dividende auf lediglich 1,40 Euro je Aktie reduziert. Zuvor war der Experte von einer Kürzung auf 1,35 Euro je Aktie ausgegangen.

Enel

London - Nomura hat das Kursziel für Enel von 4,60 auf 4,20 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Die auf Änderungen in der Rechnungslegung basierende Dividendenanhebung sowie Berichte über ein Gebot für eine Beteiligung an einem polnischen Versorger passten nicht recht zur bisherigen Strategie von Enel, schrieb Analyst Jonathan Constable in einer Studie vom Montag. Bislang habe Enel die Strategie auf Schuldenabbau und auf Schlüsselmärkte ausgerichtet. Andere integrierte Versorger wie Centrica seien derzeit attraktiver, so Constable.

Fresenius Medical Care

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC ) nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 51,00 Euro belassen. Die Veranstaltung des Dialysespezialisten sei viel versprechend gewesen, schrieb Analyst Holger Blum in einer Studie vom Montag. Die einzigartige Marktposition als vertikal integrierter Weltmarktführer gebe dem Unternehmen die Möglichkeit, Therapie-Veränderungen voranzutreiben und schließlich bessere finanzielle Ergebnisse zu erzielen.

Gerresheimer

DÜSseldorf - Die HSBC hat die Einstufung für Gerresheimer nach einer Kapitalmarkttagung auf "Overweight" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Die Veranstaltung habe seine positive Einschätzung für den Verpackungsspezialisten bestätigt, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer Studie vom Montag. Die Schwellenländer sowie die Erholung in den zyklischen Segmenten Moulded Glass und Life Science seien die Wachstumstreiber.

Gerresheimer

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktie von Gerresheimer nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Die Veranstaltung des Spezialverpackungsherste llers mit dem neuen Vorstandschef sei viel versprechend gewesen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Er gehe davon aus, dass das Unternehmen seine Ziele zum Jahresende erreichen oder sogar übertreffen werde, da der Ausblick bestätigt worden sei, was ihn allerdings nicht überrascht habe.

Hennes & Mauritz

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat Hennes & Mauritz (H & M) (H & M) von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 235,00 auf 284,00 schwedische Kronen angehoben. Während der Textilsektor mit gegenläufigen Beschaffungskosten und Währungseffekten kämpfe, dürfte H & M mit einer aggressiven Preispolitik Marktanteile gewinnen, schrieb Analyst Daniel Ovin in einer Sektorstudie vom Montag. Potenziale für eine positive Geschäftsentwicklung böten sich zudem im Online-Geschäft sowie einer Expansion in Asien.

Konecranes

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Konecranes von 24,00 auf 28,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe seine Umsatzprognosen für 2011 und 2012 um bis zu drei Prozent angehoben und liege jetzt auf Augenhöhe mit den Markterwartungen, schrieb Analyst Sebastian Ubert in einer Studie vom Montag. Er rechnet nun mit einer positiveren Margenentwicklung angesichts höherer Umsätze und geringerer Kosten. Das operative Ergebnis (Ebit) erscheine widerstandsfähig gegen eine mögliche weitere Konjunktureintrübung.

Lufthansa

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Lufthansa nach einem Presseinterview mit dem Finanzvorstand auf "Outperform" mit einem Kursziel von 16,50 Euro belassen. Es sei positiv, dass für 2010 keine Kapitalerhöhung geplant sei, schrieb Analyst Loic Sabatier in einer Studie vom Montag. Aufgrund der zu geringen Berechenbarkeit habe die Fluggesellschaft dies bislang nur für das erste Halbjahr ausgeschlossen gehabt. Die Zahlung der als wahrscheinlich in Aussicht gestellten Dividende wäre eine positive Überraschung.

PPR

Paris - Exane BNP Paribas hat die Aktie von Pinault-Printemps-Redoute (PPR) von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 107 auf 130 Euro angehoben. Der gesamte Luxussektor wurde von der Bank ebenfalls hochgestuft, und zwar von "Underperform" auf "Neutral". Er dürfte in der anstehenden Dekade weiterhin von einem positiven Konjunkturumfeld profitieren, schrieb Analyst Edouard Crowley in einer am Montag vorgelegten Studie. Treiber seien das hohe Umsatzwachstum in den Schwellenländern, die starke Preisbildung sowie das Potenzial im Einzelhandel.

Prosiebensat1

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktie von Pro Sieben Sat Eins auf "Buy" mit einem Kursziel von 19,00 Euro belassen. Das Medienunternehmen dürfte zu den großen Gewinnern bei den langsam wieder beginnenden Übernahme-Aktivitäten gehören, schrieb Analystin Laurie Davison in einer Studie vom Montag.

Publicis

Paris - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Publicis Groupe Groupe auf "Outperform" mit einem Kursziel von 38,50 Euro belassen. Der Vorstandsvorsitzende Maurice Lévy habe sich in einem Interview positiv über das dritte Quartal geäußert, schrieb Analyst Richard Houbron in einer Studie vom Montag. Die Wachstumsprognose für den Jahresumsatz könnte schnell angehoben werden. Positiv sei zudem die anstehende Rückkehr in den französischen Leitindex Cac-40.

Repsol

Amsterdam - Die ING hat das Kursziel für Repsol-YPF YPF von 18 auf 19 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Er habe sein Bewertungsmodell unter Berücksichtigung der Pre-Salt-Ölvorkommen vor der Küste Brasiliens überarbeitet, schrieb Analyst Jason Kenney in einer Studie vom Montag.

Siemens

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat Siemens von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 80 auf 85 Euro angehoben. Sie reagiere damit auf die geringere Nettoverschuldung des Elektronikkonzerns, schrieb Analystin Irene Bermont in einer Studie vom Montag. Eine günstige Bewertung sowie der Spielraum, Barmittel aus dem Working Capital zu schöpfen, hinterließen einen positiven Eindruck. Hinzu komme, dass die Phase großer Kostenbelastungen wohl zu Ende gehe.

Swatch

Paris - Exane BNP Paribas hat die Aktie von Swatch von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber bei 330 Franken belassen. Der gesamte Luxussektor wurde von der Bank jedoch von "Underperform" auf "Neutral" hochgestuft. Er dürfte in der anstehenden Dekade weiterhin von einem positiven Konjunkturumfeld profitieren, schrieb Analyst Edouard Crowley in einer am Montag vorgelegten Studie. Die neue Anlageempfehlung für Swatch resultiere aus der zurückliegenden 18-monatigen Kursrally.

Thyssen-Krupp

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Thyssen-Krupp nach einem Pressebericht über Preiserhöhungen der Stahlhersteller auf "Buy" mit einem Kursziel von 31 Euro belassen. Die Preiserhöhungen im vierten Quartal seien besonders bemerkenswert, da die Kosten für Eisenerz im Schlussquartal um etwa zehn Prozent sinken dürften, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Montag. Die Tatsache, dass Arcelormittal die Hochöfen in Krakau, Dunkirk und Florange im vierten Quartal außer Betrieb lasse, bestätige die gute Produktionsdisziplin im Sektor.

Volkswagen Vorzugsaktien

London - Die Citigroup hat die Vorzugsaktien von Volkswagen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 80 auf 92 Euro angehoben. Es sei mittlerweile wahrscheinlicher, dass die Porsche-Transaktion eher mit einer Verkaufsoption ende statt mit einer Fusion, schrieb Analyst John Lawson in einer Studie vom Montag. Die Sorgen um einen drohenden Rechtsstreit ließen somit nach. Da die Zahlen zum zweiten Quartal und die Absatzzahlen für den Juli vielversprechend ausgefallen seien, habe er seine Schätzungen erhöht. Die Vorzüge seien attraktiv bewertet.

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