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dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 06.09. bis 10.09.2010

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.09. bis 10.09.2010:

Frankfurt (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.09. bis 10.09.2010:

Montag

Axel

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Axel Springer nach dem Aufstieg in den MDax auf "Add" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Die Entscheidung dürfte angesichts der Platzierung des Medienkonzerns in der Liquiditäts-Rangliste der Deutschen Börse knapp gewesen sein, schrieb Analyst Dirk Voigtländer in einer Studie vom Montag. Das Problem mit der Handelbarkeit dürfte aber mit der Platzierung eigener Aktien sowie eines Deutsche-Bank-Anteils gelöst werden.

EON

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Eon nach der Einigung der Koalition auf längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke auf "Neutral" belassen. Die finanziellen Belastungen für die Versorger seien einen Tick niedriger als bislang einkalkuliert, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Montag. Daher seien seine Ergebnisprognosen leicht gestiegen. Zudem gehe er davon aus, dass Eon nun seine Dividende auf lediglich 1,40 Euro je Aktie reduziert. Zuvor war der Experte von einer Kürzung auf 1,35 Euro je Aktie ausgegangen.

Gerresheimer

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für die Aktie von Gerresheimer nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Die Veranstaltung des Spezialverpackungsherste llers mit dem neuen Vorstandschef sei viel versprechend gewesen, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag. Er gehe davon aus, dass das Unternehmen seine Ziele zum Jahresende erreichen oder sogar übertreffen werde, da der Ausblick bestätigt worden sei, was ihn allerdings nicht überrascht habe.

Dienstag

Deutsche Telekom

London - Nomura hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Buy" belassen. Seine Schätzungen für die US-Aktivitäten seien trotz der Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten kaum gefährdet, schrieb Analyst James Britton in einer Branchenstudie vom Dienstag. Insgesamt lasse der Preisdruck in der Branche etwas nach. Das starke Gewinnwachstum im ersten Halbjahr stütze seine Anlageempfehlung.

EON

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Eon nach der Einigung der Bundesregierung auf eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke auf "Buy" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Die nun vorgesehene Lösung, die Brennelementesteuer nach sechs Jahren durch eine Abgabe für Erneuerbare Energien zu ersetzen, sei insofern attraktiver, als dadurch eine doppelte Besteuerung vermieden werde, schrieb Analyst Alexander Karnick in einer Branchenstudie vom Dienstag. Unter dem Strich sei der Entwurf für die neue Atompolitik besser als erwartet.

Porsche

London - Nomura hat die Einstufung für Porsche auf "Reduce" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. In naher Zukunft dürften Nachrichten zum Rechtsstreit mit VW und die Risiken einer sich verzögernden Fusion dominieren, hieß es in einer Studie vom Dienstag. Dessen ungeachtet habe der Sportwagenbauer aber ein attraktives Geschäftsmodell.

RWE

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für RWE nach der Verständigung der Regierungskoalition auf längere Restlaufzeiten für Atomkraftwerke von 56 auf 54 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Conviction Sell" belassen. Die geplante Verlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre liege unter den von ihr einkalkulierten 18 Jahren, schrieb Analystin Deborah Wilkens in einer Branchenstudie vom Dienstag. Trotz einer geringeren Steuerbelastung seien die Kapitalaufwendungen höher als erwartet. Die Risiken einer Dividendenkürzung und einer Kapitalerhöhung seien im Kurs nicht ausreichend berücksichtigt.

Mittwoch

Aixtron

London - Die UBS hat das Kursziel für Aixtron von 31,00 auf 29,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Bei den frühzyklischen Halbleiterunternehmen beginne sich die Ergebnisdynamik abzuschwächen, schrieb Analyst Nick Nelson in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Zudem sei zweifelhaft, ob die PC-Nachfrage tatsächlich bereits die Talsohle durchschritten habe. Ferner sei die Bewertung der Chip-Aktien nicht mehr attraktiv zu nennen. Deshalb habe er den Halbleitersektor von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft.

Deutsche Bank

London - Bernstein hat das Kursziel für Deutsche Bank von 52 auf 49 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Market-Perform" belassen. Auch wenn aus langfristiger Perspektive Aktien europäischer Banken sehr günstig seien, könnten bei einigen die Bewertungen kurzfristig sinken, schrieb Analyst Dirk Hoffmann-Becking in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die europäische Staatsschuldenkrise sei noch nicht vorbei und für die USA bestehe noch immer die Gefahr einer erneuten Rezession. Im Vergleich mit anderen Banken erscheine die Bewertung für die Deutsche Bank weniger attraktiv.

Deutsche Telekom

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat die Aktie von Deutsche Telekom mit der Einstufung "Buy" auf die "Premium List" genommen und das Kursziel auf 11,90 Euro belassen. Die Aufnahme folge der Hochstufung des Telekom-Sektors von "Underweight" auf "Overweight", schrieb Analyst Ulrich Rathe in einer Studie vom Mittwoch. Die Anfang August veröffentlichten Zahlen der Deutschen Telekom zum zweiten Quartal seien gut ausgefallen und es gebe deutliche Signale für eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung, insbesondere beim Mobilfunkgeschäft in den USA.

KLÖCkner & CO

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Klöckner & Co mit "Buy" und einem Kursziel von 26 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Stahlhändler sei gut aufgestellt, um von einem Aufschwung der Stahlpreise zu profitieren, schrieb Analyst Peter Mallin-Jones in einer Studie vom Mittwoch. In Verbindung mit zusätzlichem Potenzial durch Zukäufe rechnet er mittelfristig mit stetigem Gewinnwachstum.

Vodafone

London - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Vodafone von 160 auf 166 Pence angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der angekündigte Verkauf des China-Mobile-Anteils sei ein wichtiges Signal und bestätige den Willen des Managements zur Portfoliobereinigung, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Mittwoch. In der Aktie dürfte nun eine höhere Wahrscheinlichkeit weiterer Verkäufe eingepreist werden. Aus Bewertungsgründen bleibe das Kurspotenzial jedoch begrenzt.

Donnerstag

MAN

London - Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Einstufung für MAN nach der Verlängerung der staatlichen Kaufanreize für LKW in Brasilien auf "Buy" mit einem Kursziel von 84 Euro belassen. Die Verlängerung um drei Monate dürfte den brasilianischen Nutzfahrzeugmarkt entgegen bisheriger Erwartungen 2011 in der Wachstumszone halten, schrieb Analyst Ben Maslen in einer Studie vom Donnerstag. Er sieht Potenzial für einen erhöhten Unternehmensausblick und erhofft sich von einer Kapitalmarktveranstaltung Mitte September in Sao Paulo weitere Impulse. Die Bewertung seines "Top Picks" im Sektor bleibe sehr attraktiv.

Thyssen-Krupp

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Thyssen-Krupp auf "Buy" mit einem Kursziel von 31,00 Euro belassen. Der Stahlkonzern dürfte laut dem Management seine Auslieferungen im dritten und vierten Quartal auf dem hohen Niveau des zweiten Jahresviertels halten, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sollte Thyssen-Krupp kurzfristig von Preiserhöhungen profitieren.

Volkswagen AG Vorzugsaktien

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Volkswagen-Vorzüge von 95 auf 100 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die operative Entwicklung dürfte auch im zweiten Halbjahr trotz eines nachlassenden europäischen Massenmarktes stark verlaufen, schrieb Analyst Jochen Gehrke in einer Studie vom Donnerstag. Die geplante Fusion mit Porsche sei aber weiter ungewiss. Seiner Einschätzung zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Zusammenschluss nicht klappt, bei 90 Prozent.

Freitag

Celesio

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Celesio nach Presseberichten zu einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) auf "Hold" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Die Erlaubnis von Werbegeschenken mit geringem Wert in Apotheken dürfte keinen Einfluss auf Großhändler haben, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Freitag.

Deutsche Bank

Frankfurt - Independent Research hat das Papier der Deutschen Bank angesichts mehrerer Presseberichte über eine anstehende Kapitalerhöhung von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 64 auf 51 Euro gesenkt. Er halte einen solchen Schritt im aktuellen Marktumfeld und bei noch nicht vollständigem Vorliegen der Basel-III-Richtlinien für weniger geeignet, schrieb Analyst Matthias Engelmayer in einer Studie vom Freitag. Gleichzeitig sei die Durchführung einer Kapitalerhöhung aber wahrscheinlich.

Fraport

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Fraport nach Verkehrszahlen für August auf "Hold" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. Der Anstieg der Passagierzahlen entspreche weitgehend den Erwartungen und sei vor allem von den Flughäfen Antalya und Lima angetrieben worden, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Freitag. Am Frankfurt Airport habe sich der Trend der vergangenen Monate fortgesetzt und die Lufthansa-Zahlen bestätigt.

Henkel

Paris - Cheuvreux hat die Einstufung für die Aktie von Henkel vor einer Investorenveranstaltung zur Klebstofftechnik auf "Underperform" mit einem Kursziel von 39,00 Euro belassen. Es sei nicht mit einer Veränderung des Unternehmensausblicks zu rechnen und auch nicht mit der Bekanntgabe eines Margen-Ziels für die Klebstoff-Sparte, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Freitag. Für möglich hält er indes Aussagen zum Engagement in den Schwellenländern, die aber keinen wesentlichen Einfluss auf den Aktienkurs haben dürften.

Lufthansa

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Lufthansa nach "anhaltend starken Verkehrszahlen" für den August auf "Buy" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die wichtigste Nachricht sei, dass die Durchschnittserlöse weiter stark ausgefallen sind, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Freitag. Im Frachtgeschäft habe sich die dynamische Erholung fortgesetzt.

Nokia

London - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Nokia nach der Benennung eines neuen Vorstandsvorsitzenden ab dem 21. September auf "Neutral" mit einem Kursziel von 8,40 Euro belassen. Der Absturz der Nokia-Aktien um 54 Prozent seit dem Amtsantritt des derzeit noch amtierenden Chefs Olli-Pekka Kallasvuo im Juni 2006 dürfte wohl der Hauptgrund für den angekündigten Wechsel an der Spitze des Handykonzerns sein, schrieb Analyst Stuart Jeffrey in einer Studie vom Freitag. Ein weiter Grund sei anscheinend die langsame Reaktion von Nokia auf das iphone von Apple gewesen.

RWE

London - Nomura hat die Einschätzung für die europäische Versorgerbranche auf "Neutral" belassen. Nach dem Atomkompromiss der Bundesregierung vom vergangenen Wochenende herrsche nun zwar etwas mehr Klarheit, welche Belastungen auf die deutschen Versorger RWE und Eon zukämen, schrieb Analyst Martin Young in einer Studie vom Freitag. Allerdings könnte der Druck auf die Bilanzen etwas zunehmen, da beide Unternehmen versuchten dürften, trotz der neuen Belastungen an ihrem A-Ratings festzuhalten. Young sieht ferner bei den Aktien von Eon etwas größeres Aufwärtspotenzial als bei den Titeln von Rwe. Eon dürfte wegen seiner Größe stärker von Kosteneinsparungen profitieren können, hieß es.

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